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Beiträge vom März, 2010

Große AION Videoserie Teile 1-5

Bis kurz vor knapp habe ich den fünften Teil der AION-Videoserie hinausgezögert, aber da die Vorbesteller erst Morgen in den Genuss des Spiels kommen und der Rest der Spielerschaft sogar noch bis zum 25.09. still halten muss , halte ich den Release von Teil 5: Craften + Sothis Fazit für perfektes Timing, um sich nochmal richtig heiß auf das Spiel zu machen — oder davon abzukommen, je nachdem, welche Aussagen meines Fazits für euch entscheidend sind.

Und ja, ihr habt richtig gehört, in Teil 5 (übrigens der letzte Teil der Serie, snief), zeige ich euch nicht nur das Craften, sondern wage mich in einen rund 10 minütigen Monolog, der die Stärken und Schwächen von AION so objektiv und sachlich wie möglich darstellen soll.

Leider ist das Video dadurch dermaßen lang geworden, dass mir nichts anderes übrig blieb, als das ganze Projekt in zwei Teile zu schnippeln, da YouTube sonst gemeckert hätte. Dafür kann ich euch diesmal hochoffiziell HD-Qualität (720p) anbieten — das ist doch auch nicht schlecht, oder? ;)

Hier also die beiden Teile fein säuberlich untereinander gestapelt:

Videologie:

Teil 1: Die Charaktererschaffung
Teil 2: Die ersten Schritte
Teil 3: Aufstieg einer Elyos
Teil 4: Über den Wolken
Teil 5: Craften + Sothis Fazit

Außerdem mein Artikel zum Thema
AION: Informationen + Preise zur Verkaufsversion (CE und Standard)
 

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Die Wahrheit über WoW

WoW

Aber das, was mich persönlich am meisten verblüfft ist die Tatsache, dass Lineage 1 (im Ultima Online-Look!) noch immer mehr Marktanteile hält als sein knapp sieben Jahre alter 3D-Nachfolger.

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Mortal Online kurz vor Release

Age of Conan war euch zu lasch? Dann könnte Mortal Online eventuell die richtige Wahl sein: Das Hardcore-MMORPG soll nicht nur in Sachen Brutalität mit AoC auf einer Wellenlänge liegen, sondern vor allem durch (PvP)-Tugenden punkten, die man nur aus der ersten Generation der Online-Rollenspiel gewohnt war: Wie einst in Ultima Online oder Meridian 59 soll es möglich sein, den Gegner nach seinem Ableben komplett auszurauben. Außerdem wird es keine Instanzen geben – vielmehr wird eine nahtlose Spielwelt versprochen. 

Der Low-Budget-Titel kann sich grafisch nicht mit den ganz großen des Genres messen, gibt euch aber wohl die Möglichkeit, ganze Siedlungen in der Spielwelt zu platzieren. Außerdem wird die Ausrüstung ähnlich wie in Horizons: Empires of Istaria entweder komplett oder zumindest zu großen Teilen auf dem Spielercrafting-Prinzip basieren.

Mortal Online ist seit gestern in einer Open Beta. Wer mitmachen möchte, kann sich die Anmeldung und den Beta-Client hier besorgen. Ein Einführungsvideo (mit besonders epischer Musik) möchte ich euch zudem nicht vorenthalten.

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Best Raidleader of the World

Wieder mal ein Beitrag aus der Reihe World of Warcraft — wie wir es kennen & lieben.

Das folgende Flash-Video ist zwar schon richtig alt, aber mindestens genauso kultig wie der Best Paladin of the World Athene und auf jeden Fall so crank wie die WoW-Oberzicke Croft.

Ich präsentiere: Den besten Raid Leader der Welt. Cool, ganz entspannt und immer für einen Spaß zu haben.


Der beste Raidleader der Welt: Ohrenstöpsel beim Hinhören können Tinitus-Anfälle vermeiden.

Böse Zungen behaupten, dass ich mir den guten Mann in meiner aktiven Zeit als Nightmare- und Raidleader zu sehr als Vorbild genommen habe. Recht haben sie, bruahahaha! Das ist natürlich gelogen!

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WoW: Diese Frau soll den ganzen Tag gehetzt werden!

Grob gesagt geht hier um ein Teamspeak Gespräch zwischen einem Mädel (Allianz) und einem Gildenleiter (Horde), bei dem sie versucht den Hordler für eine Art Ingame Meuchelmord an einem ihrer eigenen Gildenmitglieder anzuheuern: Das (weibliche) Opfer soll so lange gekillt werden, bis es keinen Bock mehr am Spiel hat und freiwillig quittet. Doch nicht nur gegen die direkte Konkurrentin richtet sich “Crofts” Unbill, nein, auch der Freund des Ziels und der Gildenleader, der es gewagt hat, ihr den Vorzug vor Croft zu geben, soll dem gerechten Zorn nicht entgehen!

Das Witzige an dem Audiotrack ist, wie sehr sich das Ganze nach Zickenkrieg und gekränktem Stolz anhört (“Ich will, dass diese Frau den ganzen Tag gehetzt wird!”) — einfach köstlich.

Hier gehts zum Download.

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Molten Core als Demake

Molten Core Demake

Was ist der Unterschied zwischen einem Remake und einem Demake? Bei einem Remake werden alte Spiele mit frischer Technik neu aufgelegt, während bei einem Demake aktuelle Spiele mit minimalistischer Grafik im Stil alter 8- oder 16-Bit-Systeme dargestellt werden.

Ein sehr witziges Demake habe ich kürzlich entdeckt: Das allererste World of Warcraft Raid-Dungeon Molten Core (Der Geschmolzene Kern) im Atari 2600-Style. Und Atari-Style bedeutet natürlich: Minimalistisch bis geht nicht mehr.

Vie Spaß mit dem Download (vielleicht kann mir dann jemand auch mal die Steuerung erklären *g*).

Passend dazu noch die Hintergrundschichte zu diesem Meisterwerk der Programmierkunst: Blizzard hatte im April vergangenen Jahres einen gelungenen Aprilscherz veröffentlicht, bei dem es hieß, dass Molten Core für Konsolen (eben für den Atari 2600) erscheinen würde. Dafür haben die Jungs extra einen Trailer angefertigt, der wieder einmal beweist: Selbst wenn das Thema noch so scheiße ist, Blizzard macht einfach aus allem großartige Trailer:

Jetzt warte ich ja nur noch auf ein Onyxia-Demake *g*.
 

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Wie Online-Rollenspiele in den Tod gehen

Tragisch ist die Entwicklung einiger MMORPGs, die erst jüngst das Licht der Welt erblickten. Etwa bei Age of Conan: Hier werden demnext massiv Server heruntergefahren, damit die Spielwelt nicht völlig verwaist.

Age of Conan

Gut, das ist an für sich nichts besonderes, wird manch einer nun vielleicht anmerken. Und es stimmt: Bis auf dieses völlig unbekannte Spiel mit dem Kürzel WoW stagniert bei nahezu jedem MMORPG irgendwann die Spieleranzahl und Server werden zusammengelegt.

Was bei Age of Conan überrascht sind zwei Dinge: Zum einen ist das Spiel einfach noch ziemlich jung (ein schneller Blick auf sothi.de bestätigt mir den Mai 2008 als Startdatum) und zum anderen ist die massive Anzahl der abgeschalteten Server höchst erschreckend: Laut gamesindustry.biz wurden von 49 Servern nur noch schlappe 18 Stück belassen. Die Serverfarm wurde also um 31 Spielwelten bereinigt, was umgelegt auf die Spielerzahl bedeuten würde, das AoC innerhalb von einem 3/4 Jahr 63% seiner Spieler verloren hätte. Und das ist ein Trend, der sich trotz Serverzusammenlegung mit Sicherheit fortsetzen wird. Um die Zukunft des einstigen Hoffnungsträgers darf also spekuliert werden.

Mein Tipp: Age of Conan wird sich langfristig irgendwo zwischen 50 000 und 150 000 Spielern einpendeln und damit im Vergleich zum Genreprimus ein Nischendasein fristen.

Tabula Rasa bei NCSoft

Age of Conan

Noch schlimmer ergeht es derzeit Tabula Rasa, Richard Garriots (“Ultima Online”) Vorzeigeprojekt bei NCSoft. Dass das Spiel nie ein großer Kassenschlager sein würde, konnte man sich schon nach der riesigen Verspätung und dem Science Fiction-Szenario denken — Alien-MMORPGs erfreuen sich eben nicht der gleichen Beliebtheit wie ihre Fantasy-Pendants.

Dass das Spiel trotzdem eine treue Fanbase um sich gescharrt hat und in den Reviews im Schnitt ziemlich gute Wertungen einfahren konnte spricht für Tabula Rasa. Vergleiche mit EVE Online, das ja ebenfalls schwach gestartet war und jetzt außergewöhnlich gut positioniert ist, wären gar nicht so abwegig.

Doch es hilft alles nichts: Am 28. Februar ist entgültig Schluss mit lustig und damit Schluss für Tabula Rasa — die Server werden dicht gemacht. Ein schwerer Schlag für all jene, die das Spiel derzeit aktiv spielen und gar nicht aufgeben möchten. Und ein Schlag ins Gesicht all jener, die das Spiel vor gar nicht allzulanger Zeit zum Vollpreis von 50 Euro in den Läden erstanden haben (Sammler-Editionen gar nicht miteinbezogen).

Ein Kapitän verläßt das sinkende Schiff

Fast schön unverschämt mutet da Lord Britishs kürzlich geäußerter Kommentar zur Schließung Tabula Rasas an. In diesem geißelt er die Entscheidung des Publishers NCSoft und drückt sein Unverständnis für die Aufgabe des MMORGs aus. Dazu möchte ich meinerseits einen Kommentar loswerden:

Lieber Mr. Garriot, wenn ich mich recht entsinne, waren Sie der erste, der das sinkende Schiff verlassen hat, um sich ans rettende Ufer zu schaffen. Von dem Prinzip “Der Kapitän bleibt bis zuletzt” halten Sie offensichtlich nicht sehr viel.

Nun stehen Sie dort an ihrem sicheren Ufer und schimpfen darüber, dass ihr Flagschiff untergeht, zu dessen Versenkung Sie mit Sicherheit Ihren Teil beigetragen haben. Das, Mr. Garriot, erachte ich als schlechten Stil und eines Lord British als unwürdig.

Kommentar Ende.

Übrigens: Tabula Rasa ist bis die Lichter ausgehen völlig kostenlos spielbar. Wer also wenigstens mal einen Blick auf das werfen möchte, was er in Zukunft verpassen wird, darf sich seinen Account unter http://eu.playtr.com/de/ abholen.

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Neues Comic-MMORPG: DC Universe Online

DC Universe Online

Neben dem klassischen Fantasy-MMORPG und einigen zarten Science-Fiction-Gewächsen wird der Online-Rollenspiel-Markt gegenwärtig mit einem dritten Subgenre bereichert, dem der Comic-MMOGs.

Und obwohl die Altveteranen City of Heroes und City of Villains nicht gerade das sind, was man als erfolgreiches Computerspiel bezeichnen würde, dürfen wir uns demnächst über zwei weitere Superhelden-Rollenspiele freuen: Champions Online und DC Universe Online. Während ersteres von den Cryptic Studios, also den “City of”-Machern entwickelt wird, befindet sich die DC Comics Lizenz bei den Experten von Sony Online Entertainment (SOE) (u.a. Everquest 1+2, Vanguard, Star Wars Galaxies), die zwar auf eine stattliche Anzahl an Onlinerollenspielen zurückschauen können können, aber seit Everquest 1 keinen wirklichen Blockbuster mehr vorzuweisen haben.

DC Universe Online soll dies nun endlich wieder ändern und auf der CES 2009, die heute ausläuft, zeigten die Entwickler ein ausführliches Gameplay-Video, das die Stärken des Spiels herausstreichen soll. Wenn ich mir das Video so betrachte, stellt sich allerdings die Frage, wie sich das Produkt denn nun wirklich von der Konkurrenz abheben wird.

Folgende Dinge sind mir hierbei aufgefallen:

a)
Die starke DC Comics Lizenz ist natürlich ein Zugpferd. Gerade nach The Dark Knight könnte es gut sein, dass es genügend Spieler gibt, die gerne in Metropolis auf Superman, Green Latern, Flash oder vielleicht sogar auf Batman treffen möchten.

b) Die Grafik: Während City of Heroes/Villains grafisch relativ trist daherkommen und die dortige Stadt etwas verwaist wirkt, könnte das deutlich buntere, lebhaftere DC-Pendant punkten

c) So, wie ich es dem Video entnehmen kann, scheint es möglich zu sein, herumliegende Objekte wie Autos oder Schränke als Waffen zu benutzen (hochheben und damit zuhauen) — wäre zumindest mal ein interessantes Feature

d) Der Kampf: Der Kampf ist mal so gar nicht MMOROG-typisch, denn hier passiert alles in Echtzeit, also wie in einem Actionspiel. In wie weit dann die Charakterwerte und Skillbäume der Figur eine Rolle spielen, wird sich noch zeigen müssen.

e) Das Spiel wird ein Multiplattform-Titel sein, also für PC und Playstation 3 auf den Markt kommen. Bis auf Final Fantasy XI fällt mir jetzt spontan kein anderes MMORPG ein, das Crossplatforming betreibt, so dass die Userbase deutlich größer sein könnte als bei City of Heroes/Villains oder Champions Online.

f) Das Spiel benutzt den Level-up Ding-Sound aus Everquest 1 — das macht es mir (rein subjektiv *g*) sehr symphatisch )

Wer sich selbst ein Bild machen möchte, hier die 3 Videos von der CES 2009 in einer ziemlich guten Qualität:

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WoW Items-Tabelle

So ein kleiner Blog-Quickie muss auch mal von Zeit zu Zeit sein, deshalb hier zum Schmunzeln für alle WoW-Hasser (oder auch Freunde, je nachdem wieviel Humor man hat *g*) einfach mal ein Bild, das man auf sich wirken lassen darf. Und auch wenn es abgedroschen klingt: In jeder Satire steckt auch ein Körnchen Wahrheit :)

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Review: Chronicles of Spellborn

Ich hab’s wirklich versucht. Hab’ dem Spiel 2x die Chance gegeben, mich innerhalb von ingesamt 120 Minuten davon zu überzeugen, dass es gut genug – spaßig genug – interessant genug ist, mich bei der Stange zu halten. Und beide Male hat es kläglich versagt, dieses Chronicles of Spellborn.

Doch woran liegt’s? Bin ich einfach zu anspruchsvoll geworden? Hab ich zu wenig Zeit, mich auf die Spielwelt und das andersartige Kampfsystem einzulassen? Oder handelt es sich hier einfach um ein Spiel, das trotz seiner mehrjährigen Entwicklungszeit einfach nichts besser als seine Konkurrenz macht, aber mich dafür schon nach dem ersten Login aufgrund der unterentwickelten und zugleich schrägen Grafikdarstellung zum Abwinken bewegt?

Wenn die inneren Werte versagen

Auch wenn man mal von der schwachen Präsentation absieht und auf die inneren Werte dieses Onlinerollenspiels schielt, finden sich jede Menge Kardinalfehler.

Da wäre die Charaktererstellung anzuführen, die mit ihren kümmerlichen zwei Rassen (und die sehen auch noch bescheiden aus, egal in welcher Kombination — aber da wären wir wieder beim Thema Grafik *g*) und der Möglichkeit, der Figur von Anfang an jede Menge exotischer Waffen und Rüstungsteile in die Hand zu drücken, einfach in die Scheiße greift.

Anders ausgedrückt: Der Charakter sieht mit einem wenig gestalterischem Geschick bereits beim ersten Betreten der Spielwelt wie ein WoW-Spieler aus, der fleißig DKP in Dutzenden Raids gesammelt hat — das passt einfach nicht zu dem Spielstil eines MMORPG, das in der Regel den Spieler dadurch bei der Stange hält, in dem es seinen Toon ausrüsten lässt. Ok, die Stats der Gerätschaften, die man am Leibe trägt, sollen sich mit der Zeit deutlich verbessern lassen, aber ein Charakter lebt auch von seiner Optik und der Möglichkeit, diese durch Einsatz stetig zu verbessern.

Mehr vom Selben

Wenn also das Züchten des Charakters nicht so richtig greifen mag, muss das Spiel mit anderen, andereartigen Konzepten die Kohlen aus dem Feuer holen — doch so sooo anders ist Spellborn dann leider auch wieder nicht, denn: Das Spiel fährt mit den gleichen Standards auf, die bereits unzählige Genrevertreter vorher praktiziert haben: Erster Questgeber, erste Quest, erste Viecher umhauen und wieder zurück, um die Belohnung abzuholen => Langweilig!

Einzig das actionreiche Kampfsystem sticht aus der Masse heraus — ob im positiven oder negativen Sinne mag jeder selbst beurteilen. Ich in meinen 120 Minuten tue mich schwer, die Vorzüge herauszuarbeiten, weil ich keine gefunden habe *g*.

Wer jetzt zu der Aufassung gekommen ist, dass mich das Spiel enttäuscht hat, dem mag ich recht geben. Bereut habe ich die fairen 15 Euro allerdings trotzdem nicht, immerhin hab ich dafür eine Rollenspielpackung mehr im Regal stehen und der Freimonat war (auch wenn er nicht so gaaanz ausgenutzt wurde *g*) recht aufschlußreich.

Und noch eine positive Nachricht ist zu vermelden: Der gute alte Rippi fand The Chronicles of Spellborn gar nicht mal so schlecht und kann immerhin auf einige Charaktere verweisen. Und zudem ist der Soundtrack des Spiels (und das meine ich ohne jeden Anflug von Ironie) ohne Konkurrenz auf dem MMORPG-Sektor.

Trotzdem bleibt mein Fazit: Zeit kann besser investiert werden — z.B. mit dem Schreiben von Artikeln für diesen Blog :)

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