Beitrags-Archiv für die Kategory 'Everquest'

Spielwiese Podcast: Quo Vadis, MMORPG?

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Nachdem sich die Nr. 1 des Spielwiese Podcast an dem gewichtigen Thema Kickstarter abgearbeitet hat, schalten wir in Folge 2 keinen Gang zurück, im Gegenteil: Heute geht es den MMORPGs an den Kragen und damit dem vielleicht wichtigsten Genre der letzten 10 Jahre.

Kompetenz ist genug an Bord: Sothi, alter Online-Rollenspiel-Veteran der ersten Stunde, nostalgiert leidenschaftlich über alte Zeiten, berichtet aber gleichzeitig von der Lustlosigkeit auf neue MMORPGs. Und auch wenn Podcast-Partner Kawie derzeit noch voll im MMO-Saft steht, ist in Hinblick auf die Zukunft dieses umsatzstarken Genres leichtes Stirnrunzeln angesagt.

In Quo Vadis, MMORPG? reden wir daher gezielt über die Wurzeln, den Ist-Stand und die Perspektive der Online-Rollenspiele, beleuchten Free2Play-Modelle und kommende Hoffnungsträger. Vor allem aber plaudern wir aus unser beider Nähkästchen und schwärmen über alte MMORPG-Zeiten.

Der Spielwiese Podcast erscheint im zweiwöchigen Rhythmus – bevorzugt Sonntags. Geschwafelt wird selbstredend und hauptsächlich über Spiele, dabei stets mit einem Grundthema vor Augen. Dass wir davon fast immer abschweifen, gehört zum (ungeplanten) Konzept dieser Sendung.

Ebenfalls Teil des Konzepts sind Gastauftritte befreundeter Mitspieler – wobei wir uns vorerst ein wenig Zeit nehmen wollen, um uns zu zweit in die ungewohnte Situation einzufinden. Wer es ein wenig audiovisuell mag, freut sich vielleicht über das YouTube-Video, das als Alternative zum reinen Podcast bereitsteht.

Timeline:

00:02:02 Wir kommentieren Kommentare
00:09:57 Start des Hauptthemas
00:10:40 Kawies MMORPG-Lebenslauf
00:16:02 Sothis MMORPG-Lebenslauf
00:22:20 Ode an Everquest
00:38:12 Die Stunde Null: World of Warcraft
00:54:12 Warum Star Wars: The Old Republic gefloppt ist
00:59:18 Sothi peinlichstes Erlebnis
01:09:50 Ansichtssache: Free2Play-Modelle
01:23:40 Was kommt demnächst?
01:25:35 Zuletzt gespielt?

Links:

· Sothi auf Twitter
· Kawie auf Twitter
· Sothi.de
· Sothis Dark Age of Camelot Fanpage
· Legend of Grimrock Let’s Play

Games aus Zuletzt gespielt:

· Batman: Arkham City (Kawie)
· Fußball Manager 2012 (Kawie)
· Dark Souls (Sothi)
· Legend of Grimrock (Sothi)
· StarDrive (Sothi)

Thema: Everquest, MMORPGs, World of Warcraft | Kommentare (0) | Autor:

Everquest-Retro-Tagebuch: Tage 26 bis 30

everquest_skel

Das Everquest-Tagebuch geht in die nächste Runde und präsentiert euch den Leidensweg eines jungen Enchanters, der all sein Hab und Gut verliert, weil er seine neugierige Eruditen-Nase zu weit in fremde Angelegenheiten tunken musste. Leid und Everquest – das sind ohnehin zwei Begriffe, die gut zueinander passen. Aber was uns nicht umbringt, macht uns bekanntlich stärker – sonst hätte ich’s doch nie zwei Jahre in WoW ausgehalten 😉

Prolog

Früher, in sehr grauer Vorzeit (Leser meiner Mainseite wissen, dass ich Everquest bereits 1999 zum ersten Mal betrat), war das Geschäft mit dem Mob noch um einiges schwieriger und nervenaufreibender. Aber auch deutlich spannender: Selten konnte mich ein Spiel zu solchen Wutausbrüchen treiben wie dieses, kaum ein anderes Spiel erzeugte aber auch derartige Glücksmomente.
Bei Everquest lagen Freud’ und Leid’ also schon immer eng beinander und all dies verarbeitete ich Beizeiten in einem Tagebuch, das ich im Zuge meiner Account-Reaktivierung in mehreren Teilen präsentieren möchte.
Anzumerken wäre vor der folgenden Lektüre noch, dass es zwischen dem Everquest von damals und jenem, das den Spielern heute zur Verfügung steht, doch deutliche Unterschiede gibt. So war der Verlust der Leiche eine echte Tragödie und es war (ohne Buffs) schier unmöglich, Monstern per pedes zu entkommen. Einzig der rettende Zonenübergang in die nächste Karte war so etwas wie ein Lichtblick, wenn mal wieder ein knallroter Mob hinter uns herwetzte. Und das Reisen war manchmal eine Qual: Everquest kannte in der Urfassung drei Kontinente, die für Normalsterbliche nur per Schiff zu erreichen waren. Und die Dinger ließen sich Zeit: Da stand man dann schon mal locker 20 Minuten und wartete auf das nächste Schiff. Andrerseits muss man auch sagen: Teleporterklassen machten damals halt noch richtig Sinn und das Gefühl durch eine sehr große, sehr gefährliche Spielwelt zu laufen ist trotz aller Risiken bis dato unvergleichlich.
Was allerdings früher, wie auch heute noch gilt: Der Unsichtbarkeitszauber ist recht unzuverlässig und entgleitet dem Spieler gerne mal ohne ersichtlichen Grund – was sehr unangenehme Folgen haben kann 😉
Doch nun lasset das Tagebuch beginnen, das uns zurück in jene Zeit um den April 1999 führt.
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Thema: Everquest, MMORPGs | Kommentare (0) | Autor:

Everquest-Retro-Tagebuch: Tage 15 bis 25

everquest_hillgiant
Leider einen Tag später als sonst, aber ihr wisst ja: Real Life geht vor. Ist sowieso mein Lieblingsspruch aus früheren MMORPG-Tagen: Wenn einer nicht zum Raid kommen konnte —  Kein Thema! Real Life geht vor. Wenn einer keiner Zeit hatte, bei einer Quest zu helfen – No problem! Real Life geht vor. Jaja, darin waren sich alle einig.
Doch wehe, die Gilde erreichte nicht die Ziele, die sich einige ehrgeizige Mitglieder gesteckt hatten. Dann hatten diejenigen mit viel Real Life plötzlich noch mehr Gelegenheit, sich dem wahren Leben zu widmen, weil sie auf einmal gildenlos waren. Keine Community ist eben so scheinheilig wie die der Online-Rollenspieler :)
Aber zurück zum Thema: Mein Mönch wird langsam an den Nagel gehängt, dafür arbeite ich die besonderen Vorzüge meiner neuen Wunschklasse heraus: Den Enchanter. Man muss wirklich sagen, dass diese Klasse sicherlich zu den besten Erfindungen in der Online-Rollenspiel-Welt zählt, aber auch nicht ganz einfach zu spielen ist.

Prolog

Früher, in sehr grauer Vorzeit (Leser meiner Mainseite wissen, dass ich Everquest bereits 1999 zum ersten Mal betrat), war das Geschäft mit dem Mob noch um einiges schwieriger und nervenaufreibender. Aber auch deutlich spannender: Selten konnte mich ein Spiel zu solchen Wutausbrüchen treiben wie dieses, kaum ein anderes Spiel erzeugte aber auch derartige Glücksmomente.
Bei Everquest lagen Freud’ und Leid’ also schon immer eng beinander und all dies verarbeitete ich Beizeiten in einem Tagebuch, das ich im Zuge meiner Account-Reaktivierung in mehreren Teilen präsentieren möchte.
Anzumerken wäre vor der folgenden Lektüre noch, dass es zwischen dem Everquest von damals und jenem, das den Spielern heute zur Verfügung steht, doch deutliche Unterschiede gibt. So gab es für manche Klassen in der Regel keine Möglichkeit, aus verwinkelten Dungeons zu entkommen, wenn man sie sich einmal in diesen verlaufen hatte. Da half dann meist nur, sich dem Tod zu übergeben. Dumm nur, dass damit sämtliche Ausrüstung futsch war – die lag nämlich bei der Leiche.
Inzwischen hat Everquest mehrere Stufen durchlaufen: Während es einige Zeit so war, dass man bis zum einem bestimmten Level (die ersten zehn?) seine Ausrüstung trotz Tod behielt, ist es mittlerweile so, dass das Equipment gar nicht mehr bei der Leiche verbleibt – ein Umstand, der vor 10 Jahren noch undenkbar gewesen wäre.
Doch nun lasset das Tagebuch beginnen, das uns zurück in jene Zeit um den April 1999 führt.
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Everquest-Retro-Tagebuch: Tag 8 bis 14

Everquest Tagebuch

Langsam werde ich ja richtig serientreu: Mein Everquest-Tagebuch befindet sich nun schon in der dritten Woche und noch immer kämpft sich mein armer geschundener Mönch durch die verwinkelten Gänge einer brandgefährlichen Gnollhöhle. Doch langsam zeichnet sich ab, dass ein Leben aus Tritten, Handkantenschläge und Erde fressen nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann.

Prolog

Früher, in sehr grauer Vorzeit (Leser meiner Mainseite wissen, dass ich Everquest bereits 1999 zum ersten Mal betrat), war das Geschäft mit dem Mob noch um einiges schwieriger und nervenaufreibender. Aber auch deutlich spannender: Selten konnte mich ein Spiel zu solchen Wutausbrüchen treiben wie dieses, kaum ein anderes Spiel erzeugte aber auch derartige Glücksmomente.
Bei Everquest lagen Freud’ und Leid’ also schon immer eng beinander und all dies verarbeitete ich Beizeiten in einem Tagebuch, das ich im Zuge meiner Account-Reaktivierung in mehreren Teilen präsentieren möchte.
Anzumerken wäre vor der folgenden Lektüre noch, dass es zwischen dem Everquest von damals und jenem, das den Spielern heute zur Verfügung steht, doch deutliche Unterschiede gibt. Das gilt zwar nicht für die Begrifflichkeiten, aber wer in den EQ-Anfangstagen durch Norrath zog, konnte mit Wörtern wie Train, Pullen, Maintank, Damage Dealer, Nuken und all dem Zeug wenig anfangen. Der Grund: Viele Begriffe gab es vorher in keinem anderem Rollenspiel und erlebten in Everquest ihre Geburtsstunde.
Doch nun lasset das Tagebuch beginnen, das uns zurück in jene Zeit um den April 1999 führt.
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Everquest-Retro-Tagebuch: Tag 6 und 7

everquest
Wer seit letzter Woche auf eine Fortsetzung meines Everquest-Tagebuchs hofft, bekommt heute wieder die volle Packung geliefert, denn es ist wieder Everquest-Mittwoch und all die kleinen Abenteuer aus dem Jahre ‘99 wollen doch unbedingt erzählt werden.
Früher, in sehr grauer Vorzeit (Leser meiner Mainseite wissen, dass ich Everquest bereits 1999 zum ersten Mal betrat), war das Geschäft mit dem Mob noch um einiges schwieriger und nervenaufreibender. Aber auch deutlich spannender: Selten konnte mich ein Spiel zu solchen Wutausbrüchen treiben wie dieses, kaum ein anderes Spiel erzeugte aber auch derartige Glücksmomente.
Bei Everquest lagen Freud’ und Leid’ also schon immer eng beinander und all dies verarbeitete ich Beizeiten in einem Tagebuch, das ich im Zuge meiner Account-Reaktivierung in mehreren Teilen präsentieren möchte.
Anzumerken wäre vor der folgenden Lektüre noch, dass es zwischen dem Everquest von damals und jenem, das den Spielern heute zur Verfügung steht, doch deutliche Unterschiede gibt. So ist das Chatsystem mittlerweile komplett umgebaut; es gibt nun einige allgemeine Komfortfunktionen wie grafische Friendslisten (früher war das alles rein textuell), Zonenübergänge sind heute kein Problem mehr und Chaträume können sogar serverübergreifend gestaltet werden. Dass das Interface mittlerweile Automap und Kompass spendiert bekommen hat, veranschaulicht gut, welchen Weg das Spiel genommen hat (im Großen und Ganzen einen guten, wie ich persönlich finde).
Doch nun lasset das Tagebuch beginnen, das uns zurück in jene Zeit um den April 1999 führt.
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Everquest-Retro-Tagebuch: Tag 1 bis 5

sentenza
Wer mich emsig auf Twitter verfolgt, weiß es ohnehin schon: Meine Everquest-Viertkarriere ist seit meiner Rückkehr vor wenigen Tage in vollem Gange. Täglich erfreue ich mich an dem süchtig machenden diiing und biing-Sound neue erworbener Level und AA-Points, die mir geradezu zuzufliegen scheinen.
Doch das war nicht immer so. Früher, in sehr grauer Vorzeit (Leser meiner Mainseite wissen, dass ich Everquest bereits 1999 zum ersten Mal betrag), war das Geschäft mit Mob noch um einiges schwieriger und nervenaufreibender. Aber auch deutlich spannender: Selten konnte mich ein Spiel zu solchen Wutausbrüchen treiben wie dieses, kaum ein anderes Spiel erzeugte aber auch derartige Glücksmomente.
Bei Everquest lagen Freud’ und Leid’ also schon immer eng beinander und all dies verarbeitete ich Beizeiten in einem Tagebuch, das ich euch zu Ehren meiner Reaktivierung in mehreren Teilen präsentieren möchte: Jeden Mittwoch, nennt es meinetwegen der Everquest-Tagebuch-Mittwoch, stelle ich einen Auszug aus diesem Journal vor – völlig ungeschminkt und genauso unschuldig wie ich die Situation damals eben empfunden habe.

Früher war alles härter

Anzumerken wäre grundsätzlich noch, dass es zwischen dem Everquest von damals und jenem, das den Spielern heute zur Verfügung steht, doch deutliche Unterschiede gibt.
So verlor man in den Anfangstagen nach jedem seiner Tode die komplette Ausrüstung und musste diese mühevoll aus zum Teil sehr gefährlichen Dungeons bergen. Die Welt war zudem riesig groß und die einzige Möglichkeit, auf bestimmte Kontinente zu gelangen, war entweder der Weg zu Fuß und per Schiffsfahrt – ein überaus langwieriger Prozess. Schneller ging es per Druide oder Wizard – aber die Jungs machten natürlich aus dieser Not ein Geschäft und verlangten horrende Preise. In der heutigen Zeit gibt es quasi zu jedem wichtigen Ort einen Teleporterstein, der eben jene Klassenteleports fast schon wieder obsolet macht.
Wer das Pech hatte, zu oft zu sterben, verlor neben seinen EXPs eventuell noch sein Level und damit dummerweise sogar die Möglichkeit, bestimmte Zaubersprüche zu verwenden – das ist allerdings auch heute noch so. Wer sich verlief, hatte einfach Pech, denn Automap gab es damals nicht (heute schon) und da der Spieler nicht einmal die ungefähre Himmelsrichtung ermitteln konnte, ohne vorher kräftig den Skill Sense Heading geübt zu haben, lief man in großen Gebieten auch gerne mal im Kreis.
Wer die folgenden Zeilen liest, sollte also stets im Hinterkopf behalten: So schwierig und unhandlich Everquest im Vergleich zu Casual-MMORPGs wie WoW und Co. auch wirken mag, so ist das doch alles Kindergeburtstag im Vergleich zu dem, was die Spieler damals erleiden und erarbeiten mussten. Eben echtes Hardcore-Gaming 😉
Also lasset das Tagebuch beginnen, das uns zurück in jene Zeit um den April 1999 führt.
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Everquest-Reaktivierung

sothi_everquest
Zu Ehren des House of Thule-Release, der 17. Erweiterung zu Everquest, reaktiviert Sony bis Montag Abend alle derzeit brach liegenden EQ-Accounts – samt und sonders. Da kribbelt es mir schon sehr in den Fingern – mein letzter Besuch im einzig wahren Norrath ist immerhin schon zwei Jahre her und hat mir wie so oft große Freude bereitet.
Um die Entscheidung noch schmackhafter zu machen, hat Sony noch ein bisschen drauf gepackt: Doppelte XP und erhöhte Spawnrate von Bossmobs. Zusätzlich soll es einen ordentlichen Faction-Boost (Ruf) geben.
ich bin grad’ hin- und hergerissen – zumal ich eigentlich noch eine ausgiebige Partie Civilization 5 spielen wollte, ein Ausflug in die schöne Nürnberger Innenstadt angedacht war (es gibt wieder 20% bei Saturn, harhar!) und der eine oder andere Artikel noch geschrieben werden müsste.
Wie ich mich entschieden habe, gebe ich dann live über Twitter bekannt 😉

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Unendliche Geschichte: Everquest Add On 17 – House of Thule

Wenn ich Everquest (1) erwähne, schwingt stets ein Alte Liebe rostet nicht im Unterton mit.
Egal wie antik das Game auch sein mag, egal wie bescheiden es mittlerweile aussieht: Für die alte Dame, oder vielmehr: Die Grande Dame der MMORPGs, habe ich nichts als Wohlwollen übrig. Und dass sich das Urgestein nach weit über 10 Jahren noch recht wacker hält, beweist nicht zuletzt der nicht enden wollende Strom an frischen Expansions.
In diesem Fall sind wir schon bei Add On Nummero 17 (!), das am 12. Oktober erscheinen wird. Der Titel: House of Thule (hat sicherlich was mit Cazic Thule, dem alten Echsengott zu tun).

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EverQuest 3 aka EverQuest Next in Entwicklung

EverQuest 3
EverQuest ist der unbestrittene Wegbereiter einer ganzen Generation MMORPGs. Als mit EverQuest 2 ein Nachfolger und Konkurrent zu World of Warcraft in Position gebracht wurde, erwartete man viel – und wurde maßlos enttäuscht: Viele Elemente, die den Vorgänger zu einem großen Online-Rolli gemacht hatten, suchte man bei EQ2 vergebens. Da durfte es auch Sony nicht wundern, dass das Spiel nie an die Erfolge des ersten Teils anknüpfen konnte.
Nach Jahre des Dahindümpelns könnte es mit dem Franchise nun wieder aufwärts gehen, denn Sony kündigte jüngst eine Art dritten EverQuest-Teil an, der auf den Namen EverQuest Next hören wird. Spielerisch soll sich der Titel mehr an EverQuest 1 orientieren und einen interessanteren Kampfpart bieten.Außerdem wolle man die Spielwelt dynamischer gestalten.
Ob dies alles gelingt oder ob Sony nur einen weiteren Patzer in einen langen Reihe von gescheiterten Online-Rollenspielen aufs Parkett legt, wird sich vermutlich erst in einigen Jahren zeigen, denn die bisher veröffentlichten Bilder machen nicht den Eindruck, als wäre die Entwicklung bereits weit fortgeschritten.

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Back to Everquest 2

eq2
Alle Monate wieder ruft mich Everquest II zurück in seine Arme und lässt mich darüber wundern, wie leicht man doch Spitzen-Spieldesign (EQ 1) in ein gerade noch gutes Spieldesign (EQ 2) ummünzen kann und dabei auch noch glaubt, alles richtig gemacht zu haben.
Trotzdem: Everquest 2 ist motivierender als so manch aktueller Konkurrenztitel und da von Freitag bis Dienstag mal wieder ein Doppelt-XP-Event angesagt ist, werde ich meine virtuellen Stiefel für einen Monat schnüren und forsch an die Aufgabe herangehen, meinen verwaisten Dunkelelfen Necro auf die Maximalstufe zu hieven. Und damit das klappt, nehme ich meine Frau gleich mit, damit sie auf mich aufpassen kann – die hat nämlich schon seit Jahren einen Level 80 Shadowknight auf den Sony-Servern schlummern und würde nichts lieber tun, als mich zu “mentoren”, gell 😉
Abgesehen von dem XP-Event bietet Sony ein neues Preismodell für Leute an, die mal kurz reinschnüffeln wollen: Für 5 US Dollar (keine Ahnung, ob das zum realen Euro-Kurs umgerechnet wird) darf man an drei hintereinanderliegenden Tagen in das Spiel einloggen; wer länger spielen möchte, muss allerdings ein Monatsabo abschließen. Großer Pferdefuß dabei: Das ist nur ein einziges Mal pro Kalendermonat möglich – die auf der Webseite angepriesene Flexibilität ist demnach mit der Lupe zu suchen.

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