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	<description>MMORPGs hautnah erleben. Powered by Sothi.</description>
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		<title>WoW-Wunschcharakter sofort auf Level 80 bringen</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 09:24:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[MMORPGs]]></category>
		<category><![CDATA[World of Warcraft]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder kennt die Sucht, in einem MMORPG wie World of Warcraft immer weitere Charaktere ins Leben zu rufen und diese auf die Höchststufe zu bringen. Statistisch gesehen kommen im Schnitt auf jeden Maincharakter mindestens drei Twinks (Quelle: Sothi). Die Gründe sind dabei ganz verschieden: Manche haben keinen Bock auf Raids und lernen dafür lieber andere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder kennt die Sucht, in einem MMORPG wie <strong>World of Warcraft</strong> immer weitere Charaktere ins Leben zu rufen und diese auf die Höchststufe zu bringen. Statistisch gesehen kommen im Schnitt auf jeden Maincharakter mindestens drei <strong>Twinks</strong> (Quelle: Sothi).<br />
Die Gründe sind dabei ganz verschieden: Manche haben keinen Bock auf Raids und lernen dafür lieber andere Klassen&amp;Gebiete kennen, andere sehen in einem Twink gerade die Möglichkeit, flexibel Raids mit gerade benötigten Klassen unterstützen zu können. Wie auch immer: Nicht immer macht das Hochleveln Spaß und nicht immer hat man auch die Zeit dafür.<br />
Nun kann man sich fertige Charaktere teuer auf <strong>Ebay</strong> kaufen oder alternativ einen dubiosen Chinafarm-Leveling-Service anheuern, der sicherlich nicht minder kostenintensiv ist. Oder man macht es so, wie es euch Onkel <a href="http://twitter.com/sothilein">Sothi</a> empfiehlt: 20 Euro in die Hand nehmen und einen frischen Wunschcharakter auf <strong>Level 80</strong> mit guter Grundausrüstung erhalten – und das ganz legal, da von Blizzard direkt supported.</p>
<h3>
Und so geht’s: Level 80 Charakter von Blizzards Gnaden</h3>
<p>Voraussetzung ist, dass ihr jemanden kennt, der einen <strong>stillgelegten</strong> WoW-Account besitzt, so freundlich ist, seinen WoW-Client erneut zu installieren (ist nicht zwingend notwendig, wenn ihr die Acccountdaten bekommt) und ein paar Mausklicks zu tätigen.<br />
Habt ihr diese Person ausfindig gemacht, loggt ihr euch ins Battle.net ein und befolgt die folgenden Schritte:</p>
<ol>
<li>Auf euren Word of Warcraft-Spielaccount klicken </li>
<li>Unten im Bereich Empfehlungen und Belohnungen auf den Punkt <strong>Rolle der Wiederauferstehung</strong> klicken </li>
<li>Im nächsten Bildschirm auf den Punkt <strong>Einladungen senden</strong> klicken </li>
<li>Jetzt den Charakter wählen, von dem die Rolle verschickt wird (Hinweis: Spielt in unserem Zusammenhang keine Rolle, da es nur Belohnungen für den Charakter gibt, wenn Spielzeit gekauft wird) </li>
<li>Im folgenden Bildschirm jetzt noch den <strong>Battle.net-Account</strong> des stillgelegten Accounts eingeben. </li>
</ol>
<p>Was passiert nun? Der Empfänger erhält eine E-Mail, die ihn für 7 Tage kostenlos zurück nach <strong>World of Wacraft</strong> bringt. Außerdem erhält er die Möglichkeit, einen beliebigen Charakter auf Level 80 aufzustufen – selbstverständlich auch einen komplett neu angelegten. Ihr braucht also eurem Freund oder Bekannten nur mitteilen, welche Klasse, Rasse und Spezialisierung ihr möchtet und schwupps, erhebt sich der Wunschcharakter auf Level 80 mitsamt einer guten Standardausrüstung, Flugtier und entsprechenden Flugskill. Wichtig: Das Level Up passiert erst, wenn der Charakter einmal in WoW eingeloggt wurde.<br />
Im letzten Schritt gilt es jetzt natürlich noch, den Charakter auf euren Account zu transferieren. Das geht mit dem Charaktertransfer-Option via Battle.net, die die besagten 20 Euro kostet. Die ganze Aktion geht äußerst schnell und ist wie gesagt offiziell von Blizzard unterstützt. </p>
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		<title>RIFT: Video zum Klassenbaum des Kriegers</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 09:23:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[MMORPGs]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ein neuer Titel den hart umkämpften MMOG-Markt betritt, ist langfristiger Erfolg meist nur dann gewährleistet, wenn das Game über ein interessantes Alleinstellungsmerkmal verfügt. Im Falle von RIFT wäre dies das üppig ausgelegte Klassen-Kombinationssystem: Nach der Wahl einer der vier vorgegebenen Grundklassen (Mage, Cleric, Warrior, Rogue) darf sich der bastelfreudige Spieler über jede Menge Subklassen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein neuer Titel den hart umkämpften MMOG-Markt betritt, ist langfristiger Erfolg meist nur dann gewährleistet, wenn das Game über ein interessantes Alleinstellungsmerkmal verfügt. </p>
<p>Im Falle von <b>RIFT </b>wäre dies das üppig ausgelegte Klassen-Kombinationssystem: Nach der Wahl einer der vier vorgegebenen Grundklassen (Mage, Cleric, Warrior, Rogue) darf sich der bastelfreudige Spieler über jede Menge Subklassen freuen, die sich innerhalb ihrer Grundklasse beliebig miteinander kombinieren lassen.</p>
<p>Das folgende Video zeigt anhand der Krieger-Grundklasse sehr eindrucksvoll, dass sich zum Beispiel ein Damage Dealer-Nahkämpfer wunderbar mit einer Petklasse kombinieren lässt (was frappierend an den Everquest-Beastlord erinnert).</p>
<p><iframe class="youtube-player" frameborder="0" height="345" src="http://www.youtube.com/embed/UagGMY3XKMU" title="YouTube video player" type="text/html" width="560"></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Neuer MMO-Leckerbissen: RIFT</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 09:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[MMORPGs]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle Zeichen stehen auf RIFT – zumindest was mich angeht. Das ist umso verwunderlicher, als dass ich vor wenigen Wochen nicht einen Gedanken an ein MMORPG verschwendet habe, das in keinster Weise auf meiner Speiseliste für 2011 stand. RIFT soll alles anders machen, als jedes Konkurrenz-MMORPG vorher, aber das sind Sprüche, die jeder Online-Rollenspieler inzwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="thickbox" href="http://www.levelattack.de/blog/images/SothisneuerMMOLeckerbissenRIFT_B02/rift_teaser.jpg"><img alt="RIFT" border="0" height="295" src="http://www.levelattack.de/blog/images/SothisneuerMMOLeckerbissenRIFT_B02/rift_teaser_thumb.jpg" style="border: 0px currentColor; display: inline;" title="RIFT" width="594" /></a> <br />
Alle Zeichen stehen auf <strong>RIFT</strong> – zumindest was mich angeht. Das ist umso verwunderlicher, als dass ich vor wenigen Wochen nicht einen Gedanken an ein MMORPG verschwendet habe, das in keinster Weise auf meiner Speiseliste für 2011 stand. <br />
<strong>RIFT</strong> soll alles anders machen, als jedes Konkurrenz-MMORPG vorher, aber das sind Sprüche, die jeder Online-Rollenspieler inzwischen mit einem müden Lächeln abtut (Age of Conan, anyone?). </p>
<h3>
Grundpfeiler</h3>
<p>Grundpfeiler, wir brauchen Grundpfeiler – wie Olli Kahn so schön zu sagen pflegte. Und dass diese stimmen müssen, ist bei einem MMORPG besonders wichtig, weil die ganze Geschichte sonst sehr leicht in eine epische Zeitverschwendung ausarten kann. Meine (ganz persönlichen) Grundpfeiler für einen erfolgreichen Titel müssen so aussehen:</p>
<ol>
<li>Gestärkter Rücken: Das Spiel braucht einen finanzstarken Publisher oder Auftraggeber im Hintergrund, der den Entwicklern Zeit gibt, den Titel so zu vollenden, dass zumindest die Grundvision funktioniert. Außerdem sind dann entsprechende Serverstrukturen und nachhaltiger Support gewährleistet. </li>
<li>Kein Free-2-Play-Titel: Ich mag Free2Play-Titel nicht. Also so überhaupt nicht. Und warum? Weil sie das Gleichgerechtigkeitssystem über den Haufen werfen und, wenn man sie intensiv spielt, teurer kommen als eine monatliche Abo-Gebühr. </li>
<li>Kein Asia-Grinder: Die MMORPG-Welt wird seit Jahren mit Titeln zugemüllt, die sich seit Lineage 2 wie ein Asia-Ei dem anderen gleichen. Das Grinding-Konzept, nach dem die einschlägigen Asia-Spiele funktionieren, ist auch spätestens seit jenem Lineage 2 überholt, aber seither folgen leider Jahr für Jahr die immer gleichen Spielkonzepte im immer gleichen Grafikstil. Ein Teufelskreis, der dank F2P-Mechanismen wie ein resistenter Virus in unserer schönen MMO-Welt die Runde macht. </li>
<li>Lokalisierte Server: Ein Spiel, das über keine lokalen/lokalisierten Server verfügt, wird nie über eine ausreichend deutsche Community verfügen. Das mag nicht jedem missfallen, ist aber fatal für Personen, die gerne zu Zeiten spielen, in denen auch Nicht-Amerikaner unterwegs sind oder denen die Sprachbarriere zu hoch ist, um einigermaßen tiefgreifende Gespräche zu führen. Fehlende Lokalisation steht außerdem für den zweifelhaften Glauben an den Erfolg des Titels und/oder für fehlende Geldreserven, was wieder zu Punkt 1 führt. </li>
<li>Keine WoW-Bunti-Grafik: Das ist jetzt ein ganz persönlicher Punkt, aber ich will kein MMORPG mehr spielen, das so aussieht wie WoW. Kein Runes of Magic, kein Warhammer Online und auch sonst nichts, das danach schmeckt. Ich möchte etwas, das ansatzweise den Anspruch auf Erwachsenenunterhaltung gerecht wird, ohne dabei zu einer Ruckelorgie zu mutieren (Age of Conan, anyone?). </li>
</ol>
<p>So und jetzt die Preisfrage: Erfüllt <strong>RIFT</strong> all diese Anforderungen überhaupt? Was kann ich bis jetzt, als nicht Beta-Spieler, denn sagen? </p>
<h3>
Dieses:</h3>
<p>Punkt 1 ist erfüllt: Ubisoft steckt hinter dem Spiel (und dem gesalzenen Preis von 50 Euro für den Client). <br />
Punkt 2 ebenfalls: <strong>RIFT</strong> kostet die gängigen Abo-Gebühren. <br />
Punkt 3 können wir auch abhaken: Amerikaner, die schon an <strong>Everquest</strong> gearbeitet haben, können gar nichts verkehrt machen (<a href="http://blog.sothi.de/2009/06/vanguard-saga-of-heroes-der-echte.html">Vanguard</a>, *hüstel*). <br />
Punkt 4: Es gibt bereits eine deutschsprachige Community inklusive Betreuer, ein Start in Europa Anfang März ist inklusive lokalisierten Servern fest eingeplant. <br />
Und Punkt 5: Das Spiel kann in Sachen Realismus nicht mit Age of Conan mithalten, ist aber auch kein World of Warcraft. Am ehesten würde ich es grafisch in Richtung AION einordnen.</p>
<h3>
Was sonst noch?</h3>
<p>Das war die absolute Pflicht, was ist denn jetzt die Kür, die das Spielerlebnis ganz anders machen soll als bei der Konkurrenz? Die Entwickler sprechen von Rissen in der Spielwelt, die auftauchen und verschwinden und eine ständige Dynamik in das Spiel bringen. <br />
<strong>RIFT</strong> soll sich also ständig ändern und mit ihm das Spielerlebnis jedes einzelnen Spielers. Als Nicht-Beta-Spieler kann ich das Spielspaß-Potential dieses Systems nicht einschätzen, aber es hört sich zumindest (wie alle Marketingversprechen), interessant an. Es gibt allerdings noch andere Punkte, die mir gefallen und sich auf harten Fakten stützen: So ist etwa das Klassensystem sehr weitläufig, was für eine gewisse Komplexität spricht.</p>
<h3>
Haben vorerst fertig</h3>
<p>Das sind erst einmal meine initialen Gedanken zu <strong>RIFT</strong>. Mehr kann ich noch gar nicht sagen, weil ich mich nun doch recht spontan zum Spielen entschlossen habe. Aber wer meinen Blog kennt, weiß, dass ich bei jedem meiner MMORPG-Starts einige Artikel zu dem Thema gebracht habe. Das wird mit Sicherheit auch bei RIFT der Fall sein. Zur Einstimmung könnt ihr euch auf jeden Fall mal das folgende Video reinziehen.   </p>
<p><object height="340" width="560"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/q08rP0cVwCM?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param>
<embed src="http://www.youtube.com/v/q08rP0cVwCM?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object>  </p>
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		<title>Everquest-Retro-Tagebuch: Tage 26 bis 30</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 09:22:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Everquest]]></category>
		<category><![CDATA[MMORPGs]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Everquest-Tagebuch geht in die nächste Runde und präsentiert euch den Leidensweg eines jungen Enchanters, der all sein Hab und Gut verliert, weil er seine neugierige Eruditen-Nase zu weit in fremde Angelegenheiten tunken musste. Leid und Everquest – das sind ohnehin zwei Begriffe, die gut zueinander passen. Aber was uns nicht umbringt, macht uns bekanntlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5>
<a class="thickbox" href="http://www.sothi.de/blog/images/EverquestRetroTagebuchTage26bis30_120C6/everquest_skel.jpg"><img alt="everquest_skel" border="0" height="293" src="http://www.sothi.de/blog/images/EverquestRetroTagebuchTage26bis30_120C6/everquest_skel_thumb.jpg" style="border: 0px currentColor; display: inline;" title="everquest_skel" width="590" /></a> </h5>
<p>Das <strong>Everquest-Tagebuch</strong> geht in die nächste Runde und präsentiert euch den Leidensweg eines jungen Enchanters, der all sein Hab und Gut verliert, weil er seine neugierige Eruditen-Nase zu weit in fremde Angelegenheiten tunken musste. Leid und Everquest – das sind ohnehin zwei Begriffe, die gut zueinander passen. Aber was uns nicht umbringt, macht uns bekanntlich stärker – sonst hätte ich’s doch nie zwei Jahre in WoW ausgehalten <img src='http://www.eqkodex.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>
Prolog</h3>
<p>Früher, in sehr grauer Vorzeit (Leser meiner <a href="http://www.sothi.de/">Mainseite</a> wissen, dass ich <strong>Everquest</strong> bereits <strong>1999</strong> zum ersten Mal betrat), war das Geschäft mit dem <strong>Mob</strong> noch um einiges schwieriger und nervenaufreibender. Aber auch deutlich spannender: Selten konnte mich ein Spiel zu solchen Wutausbrüchen treiben wie dieses, kaum ein anderes Spiel erzeugte aber auch derartige Glücksmomente.<br />
Bei <strong>Everquest</strong> lagen Freud’ und Leid’ also schon immer eng beinander und all dies verarbeitete ich Beizeiten in einem <strong>Tagebuch</strong>, das ich im Zuge meiner Account-Reaktivierung in mehreren Teilen präsentieren möchte.<br />
Anzumerken wäre vor der folgenden Lektüre noch, dass es zwischen dem <strong>Everquest</strong> von <em>damals</em> und jenem, das den Spielern <em>heute</em> zur Verfügung steht, doch deutliche Unterschiede gibt. So war der Verlust der Leiche eine echte Tragödie und es war (ohne Buffs) schier unmöglich, Monstern per pedes zu entkommen. Einzig der rettende Zonenübergang in die nächste Karte war so etwas wie ein Lichtblick, wenn mal wieder ein knallroter Mob hinter uns herwetzte. Und das Reisen war manchmal eine Qual: Everquest kannte in der Urfassung drei Kontinente, die für Normalsterbliche nur per Schiff zu erreichen waren. Und die Dinger ließen sich Zeit: Da stand man dann schon mal locker 20 Minuten und wartete auf das nächste Schiff. Andrerseits muss man auch sagen: Teleporterklassen machten damals halt noch richtig Sinn und das Gefühl durch eine sehr große, sehr gefährliche Spielwelt zu laufen ist trotz aller Risiken bis dato unvergleichlich.<br />
Was allerdings früher, wie auch heute noch gilt: Der Unsichtbarkeitszauber ist recht unzuverlässig und entgleitet dem Spieler gerne mal ohne ersichtlichen Grund – was sehr unangenehme Folgen haben kann <img src='http://www.eqkodex.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> <br />
Doch nun lasset das Tagebuch beginnen, das uns zurück in jene Zeit um den <strong>April 1999</strong> führt. <br />
<span id="more-455"></span><br />
<h3>
Tag 26-30</h3>
<p>Frohen Mutes ging ich also an Werk. Nachdem mir die <b>Klasse</b> nun bekannt war, stellte sich noch die Frage der Rasse. Was hätten wir denn da zur Auswahl? <b>Dunkelelfen, Eruditen, Gnome</b> und <b>Elfen</b> sind die näheren Favoriten. <b>Menschen</b> fallen aufgrund mangelnder <b>Intelligenz</b> sowieso von vornherein weg. Und da <b>Dunkelelfen</b> in letzter Zeit so hypermodern geworden sind (da wäre ich ja wieder im Mainstream, hehe), nahm ich halt die zweckmäßigste Rasse &#8211; einen <b>Eruditen</b> (eh klüger als die dummen blauen Spitzohren, gelle Rippchen). Noch ein paar Punkte verteilt und los ging’s.<br />
Ich startete in meiner Heimatstadt <b>Erudin</b> und musste zugeben: Dies war die bislang schönste Stadt des Spiels! Mittels <b>Teleporter</b> konnte man sich von einem Ort zu anderen &#8220;beamen&#8221; und da die <b>Gilden</b> und die meisten <b>Geschäfte</b> eh nur in einem Gebäude zu finden waren, hatte ich mich nach gut 20 Minuten orientiert und meine Gildenmeister gefunden. Dieser bekam von mir die Schriftrolle und ich von ihm eine Robe und schon ging es auf in Richtung <b>Hafen</b>: Ich wollte <b>Erudin</b> nämlich so schnell wie möglich verlassen, um mich im guten alten <b>Qeynos</b> weiterzubilden<br />
Tja und man hat eben Glück: Das <b>Schiff</b> ließ nicht lange auf sich warten, ich stieg ein und ab ging die wilde Luzi! Nach 15 Minuten oder so (kam mir jedenfalls ewig vor!) ging das Schiff dann endlich im <b>qeynosschen Hafen</b> vor Anker und der Weg in die Freiheit stand mir offen: Ein teurer Weg! <br />
Das erste, was ich jetzt nämlich tat war, mein <b>Monk Bankkonto</b> zu leeren &#8212; der Arme! Ewig gespart und am Ende wird er auch noch bestohlen! Saubande! <img src='http://www.eqkodex.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Aber aufgrund dieser Finanzspritze lief mein <b>Enchanter</b> gleich zu Anfang in ungeahnte Höhen auf: Nachdem ich sämtliche<b> Level 1 Sprüche</b> und eine anständige <b>Ausrüstung</b> (inklusive einer neuen magischen Robe) gekauft hatte, ging es frohen Mutes daran, mal ein paar <b>Spells</b> auszuprobieren und schon der erste Spruch war faszinierend: <b>Minor Illusion</b> war wohl der Name dieses Spells, der meine Person in einen Gegenstand verwandelte. Und zwar in alle möglichen Formen: Öfen, Fackeln, Laternen, Teppiche, Tische und sogar in Nahrung <img src='http://www.eqkodex.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  &#8211; jedenfalls einfach geil, wenn man mitten in der Stadt plötzlich einen Ofen stehen sieht und keiner weiß, wo der herkommt.<br />
Auch der <b>Kampf</b> funktionierte bestens: Zu meinem <b>Minor Shielding-</b>Schutzspruch bekam ich noch einen <b>DOT</b> (Damage over Time)-Spell, der reichte, um die meisten Viecher plattzumachen. Den Rest gab ich ihnen dann sowieso mit meinem <b>Giant Snake Fang</b> (ein dolchartiger Schlangenzahn), den mir <b>Ripppi </b>netterweise besorgt hatte. Das einzige, was ich bis jetzt noch nicht ausprobieren konnte, war mein <b>PET</b> (jajaja), das mir eigentlich schon in Lvl 1 zur Verfügung steht &#8212;&gt; Problem: Die <b>Zutaten</b> dazu gibt´s meines Wissens <b>NUR</b> in meiner <b>Heimatstadt Erudin</b> und da müsste ich wieder mit dem Schiff hin *bähhh*.<br />
Also kämpfte ich erst einmal völlig ohne Pet und das ging wie schon bereits erwähnt recht gut. Zwischendrin bekam ich noch Besuch von meinem alten <strong>Nightmare</strong>-Kollegen <b>&#8220;Borbarad&#8221;</b>, der sich ebenfalls noch <b>Everquest</b> getraut hatte und nun hoffentlich in Zukunft mit mir zusammen so manches Abenteuer bestehen wird. <br />
In <b>Lvl 4</b> gab es dann erstmal wieder neue Sprüche. Dabei handelte es sich hauptsächlich um bekannte Upgrades der Schutz, Schwäche und DOT Zauber, aber die waren nur Nebensache, denn jetzt konnte ich erstmals den <b>Gate</b> Zauber zum Teleportieren, sowie den <b>Unsichtbarkeitszauber</b> nutzen! Nebenbei bekam ich noch mit <b>Meditate</b> eine mächtige Fähigkeit hinzu, die die <b>Mana Generierung</b> um einiges beschleunigte.</p>
<h3>
So ne Seefahrt, die ist lustig&#8230; </h3>
<p><a class="thickbox" href="http://www.sothi.de/blog/images/EverquestRetroTagebuchTage26bis30_120C6/eq_schiff.jpg"><img alt="eq_schiff" border="0" height="250" src="http://www.sothi.de/blog/images/EverquestRetroTagebuchTage26bis30_120C6/eq_schiff_thumb.jpg" style="border: 0px currentColor; display: inline;" title="eq_schiff" width="592" /></a> </p>
<h5>
Bei trüben Wetter auf das nächste Schiff warten. Gibt Schöneres auf der Welt.</h5>
<p>Derart gestärkt war es eigentlich an der Zeit, sich endlich mal die Zutaten für mein Zaubertierchen zu holen. Also lief ich in den naheliegenden Hafen und wartete auf das Schiff. Dieses lief nach einigen Minuten ein und dann folgte ein laaanger Weg nach <b>Erudin</b>, der für mich <b>tödlich</b> enden sollte *schnief*.<br />
Denn just auf dem Weg in meine Heimatstadt, machten wir auf einer Insel in <b>Erudins Crossing</b> kurzes Zwischenstopp. Neugierig wie ich war, stieg ich kurz aus und griff einfach mal so aus heiterem Himmel eine der herumlaufenden Viecher mit meinem neuen Spell an. Tjaaaa und das Viech war auch nicht so das Problem, sondern eher die <b>Tigerfrau</b>, die vorne am Steg stand. Denn die griff mich plötzlich an und schlug mir gradewegs den Schädel vom Kopf. Ein paar Sekunden später lag meine Leiche auf dem Boot und ich (weil Hydrolyze mich vorher an Qeynos gebunden hatte) in <b>Qeynos</b>. <br />
Die ganze teure Ausrüstung, das viele Geld&#8230; alles weg. Ich wartete zwar noch fast eine Stunde auf beide Schiffe, die nach Erudin fuhren, durchsuchte die Decks, aber ohne Erfolg &#8211;&gt; <b>Leiche&amp;Ausrüstung</b> weg! <b>Erfahrung</b>: Halte dich auf dem Schiff so still wie möglich, mach keinen Mucks und greife JA keine Monster an! Wenig später war ich dann zwar wieder voll ausgerüstet, aber 15 PP ärmer und durfte wieder nach Erudin schippern.<br />
Voll bepackt mit <b>Tiny Dagger</b> und meinem artigen Pet erreichte ich schließlich das <b>fünfte</b> und wenig später das <b>sechste Level</b>. Zielsetzung für dieses Wochenende: <b>Level 9!</b> Also hieß es noch kräftig in die Hände spucken und Monster prügeln. Ich war inzwischen natürlich wieder in <b>Black Burrow</b> gelandet und knüppelte mit mehr oder weniger großen Erfolg <b>Scrawny Gnolls</b> und auch die normalen Gnolls, die ab und zu vor dem Eingang standen. Naja und das restliche Spielchen hab ich ja schon gaaaanz am Anfang dieses Tagebuchs erzählt: töten und getötet werden <img src='http://www.eqkodex.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> <br />
Als ich dann schließlich <b>Level 8</b> erreichte (war schon ein kleines Stück Arbeit), hatte ich nicht nur völlig neue Zaubersprüche, sondern auch ein Loch auf der Bank &#8211;&gt; will sagen, ich konnte mir die Sprüche, die mit <b>5 PP pro Stück</b> zu Buche schlugen, überhaupt nicht leisten.<br />
<a class="thickbox" href="http://www.sothi.de/blog/images/EverquestRetroTagebuchTage26bis30_120C6/eq_hydro_pat.jpg"><img alt="eq_hydro_pat" border="0" height="282" src="http://www.sothi.de/blog/images/EverquestRetroTagebuchTage26bis30_120C6/eq_hydro_pat_thumb.jpg" style="border: 0px currentColor; display: inline;" title="eq_hydro_pat" width="594" /></a> </p>
<h5>
Hydro/Rippi im Versteck: Draußen lauern Menschenwachen, die Blauhäuter nicht mögen.</h5>
<p>Doch aufmerksame Leser werden wissen, dass es eine Person gibt, auf die ich mich verlassen kann: Genau, der gute alte <b>Rippi</b>. Durch seine Hilfe konnte ich mir nicht nur sämtliche Zauber kaufen, nein, ohne ihn hätte ich wohl auch nie meinen neuesten <b>Level 8 Pet Zauber</b> bekommen. Dieser war nämlich nur in den höchst gefährlichen Gefilden von <b>Highpass Hold</b> zu bekommen und schon auf dem Weg dorthin verreckte ich zweimal. <br />
Naja und den langen Weg nach <b>Highpass Hold</b>, bei dem ich mir (FAST <img src='http://www.eqkodex.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  vor Angst in die Hosen gesch… hätte (unsichtbar vorbei an <b>Lvl 50 Greifen</b> und sonstigem netten Getier) will ich hier nicht weiter beschreiben.</p>
<h3>
[Fortsetzung folgt nächsten Mittwoch]</h3>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Everquest-Retro-Tagebuch: Tage 15 bis 25</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 09:21:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Everquest]]></category>
		<category><![CDATA[MMORPGs]]></category>

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		<description><![CDATA[Leider einen Tag später als sonst, aber ihr wisst ja: Real Life geht vor. Ist sowieso mein Lieblingsspruch aus früheren MMORPG-Tagen: Wenn einer nicht zum Raid kommen konnte &#8211;&#160; Kein Thema! Real Life geht vor. Wenn einer keiner Zeit hatte, bei einer Quest zu helfen – No problem! Real Life geht vor. Jaja, darin waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="thickbox" href="http://www.sothi.de/blog/images/39fbff2001e3_13514/everquest_hillgiant.jpg"><img alt="everquest_hillgiant" border="0" height="224" src="http://www.sothi.de/blog/images/39fbff2001e3_13514/everquest_hillgiant_thumb.jpg" style="border-width: 0px; display: inline;" title="everquest_hillgiant" width="590" /></a> <br />
Leider einen Tag später als sonst, aber ihr wisst ja: <em>Real Life geht vor</em>. Ist sowieso mein Lieblingsspruch aus früheren MMORPG-Tagen: Wenn einer nicht zum Raid kommen konnte &#8211;&nbsp; Kein Thema! <em>Real Life geht vor</em>. Wenn einer keiner Zeit hatte, bei einer Quest zu helfen – No problem! <em>Real Life geht vor</em>. Jaja, darin waren sich alle einig. <br />
Doch wehe, die Gilde erreichte nicht die Ziele, die sich einige ehrgeizige Mitglieder gesteckt hatten. Dann hatten diejenigen mit viel Real Life plötzlich noch mehr Gelegenheit, sich dem wahren Leben zu widmen, weil sie auf einmal gildenlos waren. Keine Community ist eben so scheinheilig wie die der Online-Rollenspieler <img src='http://www.eqkodex.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> <br />
Aber zurück zum Thema: Mein Mönch wird langsam an den Nagel gehängt, dafür arbeite ich die besonderen Vorzüge meiner neuen Wunschklasse heraus: Den <strong>Enchanter</strong>. Man muss wirklich sagen, dass diese Klasse sicherlich zu den besten Erfindungen in der Online-Rollenspiel-Welt zählt, aber auch nicht ganz einfach zu spielen ist.</p>
<h3>
Prolog</h3>
<p>Früher, in sehr grauer Vorzeit (Leser meiner <a href="http://www.sothi.de/">Mainseite</a> wissen, dass ich <strong>Everquest</strong> bereits <strong>1999</strong> zum ersten Mal betrat), war das Geschäft mit dem <strong>Mob</strong> noch um einiges schwieriger und nervenaufreibender. Aber auch deutlich spannender: Selten konnte mich ein Spiel zu solchen Wutausbrüchen treiben wie dieses, kaum ein anderes Spiel erzeugte aber auch derartige Glücksmomente.<br />
Bei <strong>Everquest</strong> lagen Freud’ und Leid’ also schon immer eng beinander und all dies verarbeitete ich Beizeiten in einem <strong>Tagebuch</strong>, das ich im Zuge meiner Account-Reaktivierung in mehreren Teilen präsentieren möchte.<br />
Anzumerken wäre vor der folgenden Lektüre noch, dass es zwischen dem <strong>Everquest</strong> von <em>damals</em> und jenem, das den Spielern <em>heute</em> zur Verfügung steht, doch deutliche Unterschiede gibt. So gab es für manche Klassen in der Regel keine Möglichkeit, aus verwinkelten Dungeons zu entkommen, wenn man sie sich einmal in diesen verlaufen hatte. Da half dann meist nur, sich dem Tod zu übergeben. Dumm nur, dass damit sämtliche Ausrüstung futsch war – die lag nämlich bei der Leiche. <br />
Inzwischen hat Everquest mehrere Stufen durchlaufen: Während es einige Zeit so war, dass man bis zum einem bestimmten Level (die ersten zehn?) seine Ausrüstung trotz Tod behielt, ist es mittlerweile so, dass das Equipment gar nicht mehr bei der Leiche verbleibt – ein Umstand, der vor 10 Jahren noch undenkbar gewesen wäre.<br />
Doch nun lasset das Tagebuch beginnen, das uns zurück in jene Zeit um den <strong>April 1999</strong> führt. <br />
<span id="more-453"></span><br />
<h3>
Tag 15-20</h3>
<p>Also ich muss zugeben, dass ich <b>Everquest</b> in der folgenden Woche nicht sonderlich oft gespielt habe. Das lag zum einen daran, dass <b>Meridian 59</b> durch einen kleinen Krieg meiner <b>Gilde</b> wieder etwas interessanter wurde und zum anderen daran, dass meine <b>Erfahrungspunkte-Anzeige</b> nicht mehr steigen wollte. <br />
Das Ganze war ein ständiges <b>Hin und Her</b> &#8211; paar Monster gekillt, TOT, paar Monster gekillt, TOT usw. &#8212; im Endeffekt war ich selbst nach mehreren Stunden Spielzeit nicht viel weiter, als vorher. Besonders die <b>erste Blase in Level 9</b> wollte ihre Übergangslinie partout nicht überschreiten. Da ich aber unbedingt <b>Lvl 10</b> erreichen wollte, um meinen neuen Char zu beginnen (bitte sucht hierin nicht die Logik) versuchte ich am darauffolgenden Sonntag mit aller Gewalt dieses Ziel zu erreichen &#8211; und ich muss zugeben: <b>ICH WÄRE FAST VERRÜCKT GEWORDEN.</b><br />
Besonders lustig war mein kurzer Ausflug in die Abwasserkanäle der Stadt <b>Qeynos</b>. Durch einen Brunnen gelangte ich in das unterirdische System, welches allem Anschein nach die Gilde der Diebe beinhaltet. Die dort angesiedelten Monster waren fast allesamt unter der Kategorie <b>&#8220;Kurios&#8221;</b> abzuheften. Lustige <b>Froschmenschen, gallertartige Würfel</b> und sogar mehrere <b>besoffene NPC Bettler</b> trieben dort ihr Unwesen und obwohl die meisten dieser Gegner für mich im Consider-Befehl als &#8220;Blau&#8221; erschienen, traute ich mich nicht anzugreifen. Naja, man weiß ja nie, ob man seine Ausrüstung nochmal wiederfindet und an diesem Tag war ich wahrlich schon oft genug krepiert.<br />
<a class="thickbox" href="http://www.sothi.de/blog/images/39fbff2001e3_13514/everquest_cube.jpg"><img alt="everquest_cube" border="0" height="284" src="http://www.sothi.de/blog/images/39fbff2001e3_13514/everquest_cube_thumb.jpg" style="border-width: 0px; display: inline;" title="everquest_cube" width="594" /></a> </p>
<h5>
Herrlich: Ein Mob als Gelee-Kern. Nur eine von vielen schrägen Monster-Designs in Everquest</h5>
<p>Das einzig wirkliche Problem, das ich in diesen Moment hatte war: WIE in 3 Teufels Namen komme ich hier wieder raus? Selbst die Abwasserkanäle sind in <b>EQ</b> ziemlich groß und so verlief ich mich andauernd. Statt den Ort zu verlassen, drang ich immer <b>tiefer</b> in die unterirdischen Gewölbe ein. Bis jetzt hatte noch immer die Neugier gesiegt, die meine Gedanken vor möglichen Gefahren ablenkte, doch als ich plötzlich auf zwei Spieler traf, die beide für mich &#8220;Grabstein-Rot&#8221; waren, wurde mir schon etwas mulmig zumute. Schließlich gab es hier unten so gut wie keine Wachen.<br />
Tja und dann wurde mich <b>NOCH mulmiger</b>, denn die beiden schauten sich nacheinander meine <b>Ausrüstung</b> an&#8230; Geschockt von diesem offensichtlichen Interesse an meiner Person, verbeugte ich mich schnell vor den beiden Herren und rannte wie von Furien gejagt den Weg zurück, den ich vorher gekommen war. Und wie durch ein Wunder fand ich kurz darauf sogar den Ausgang aus den <b>Sewers</b>! Zwar kam ich nicht an dem Ort heraus, an dem ich rein gesprungen war &#8211; aber who cares <img src='http://www.eqkodex.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  <br />
Geschlagene <b>9 Stunden</b> hat es gebraucht, bis ich endlich im zweistelligen Level-Bereich ankam. Aber ob sich das gelohnt hat, ist eine andere Frage. Neben einer nörgelnden Freundin, die natürlich nicht begreifen kann, wieso man so lange an einem Spiel verbringt (zugegeben: so richtig kann ich&#8217;s auch net begreifen *g*), hat man ja auch noch die <strong>Telekom</strong> zu bezahlen. Naja alles in allem konnte ich mich jedenfalls über <b>Level 10</b> nicht sonderlich freuen. Trotzdem war es ein beruhigendes Gefühl, endlich sein Ziel erreicht zu haben und jetzt mit einem völlig neuen Charakter (endlich mal Zaubern *froi*) die Welt unsicher zu machen. Fragt sich nur, unter welchem Namen? <b>Soth</b> war ja leider schon belegt, <b>Lord Soth</b> geht eh nicht und <b>Sothi</b>? Nun ja, mal sehen.<br />
<a class="thickbox" href="http://www.sothi.de/blog/images/39fbff2001e3_13514/everquest_darkelves.jpg"><img alt="everquest_darkelves" border="0" height="258" src="http://www.sothi.de/blog/images/39fbff2001e3_13514/everquest_darkelves_thumb.jpg" style="border-width: 0px; display: inline;" title="everquest_darkelves" width="594" /></a> </p>
<h5>
In Ordnung, der Rechte, also dieser Hydroblablub sieht reichlich harmlos aus, aber der Linke. Vor dem hatte ich Schiss!</h5>
<p>Die Tatsache, dass mein Monk nun endlich vollendet war, beflügelte mich die darauffolgenden Spieltage so ungemein, dass ich im Eiltempo einen neuen Charakter aus dem Boden stampfte:<br />
<b>Den ENCHANTER</b></p>
<h3>
Tag 21-25</h3>
<p><b>Es ist EINE Sache</b>, wenn man ein Spiel anfängt, ein paar Wochen zur Probe mit irgendeiner Figur rumspielt und diesen dann zur Seite legt, wenn man keine Lust mehr hat.<br />
<b>Es ist aber eine ANDERE Sache</b>, wenn man diese Probephase hinter sich hat und nun endlich seinen richtigen Charakter anfangen möchte, der ja später auch mal in Level 50 die Gegend unsicher machen soll. <br />
Und genau aus diesem Grund ist es hierbei von allgrößter <b>Wichtigkeit</b>, sich genau darüber zu informieren, welche <b>Klasse/Rasse</b> für einen selbst die richtige ist. Was hilft&#8217;s nämlich, wenn man in Level 20 feststellt: <i>Mensch, das ist doch eigentlich ein scheiß Charakter!&#8221;</i> und dann drei oder vier Wochen in den Sand gesetzt hat???<br />
Deshalb nutzte ich erst mal meine Zeit, um ausgiebig im Internet verschiedene deutsche und englische Homepages zu durchforsten, jede <b>Klasse und Rasse</b> genau zu durchleuchten und dann schließlich alles Relevante auszudrucken. Im Endeffekt kam ich zu folgenden Ergebnis. Wer gerne <b>Mainstream</b> ist und einen möglichst starken Charakter haben möchte (so wie die meisten), der wählt sich einfach einen <b>Wizard</b> und bombt alles weg. Wer jedoch (so wie ich) zu den Leuten gehört, die nicht genau das machen wollen, was alle anderen machen – tja, für den gibt es eine <b>Klasse</b>, die auf jeden Fall in Betracht gezogen werden sollte: <b>Den Enchanter!</b><br />
Und genau auf diesen Charakter fiel meine Wahl. Im Gegensatz zu den anderen 3 reinen Magieklassen besitzt dieser <b>Meister der Illusionen</b> und <strong>Verzauberungen</strong> nämlich nicht nur Angriffszauber, sondern auch wirklich nützliche und witzige <b>Hilfssprüche</b>, die das Spielen mit diesem Charakter wirklich zum Spaß werden lassen. Hier mal ein paar Anwendungsmöglichkeiten des <b>Enchanters</b>: </p>
<h3>
Meister der Illusionen</h3>
<p><b>KEIN</b> anderer versteht es so gut wie er, sich in <b>verschiedene Formen</b> zu verwandeln und damit seine Gegner zu übertölpeln. <br />
<b>Euch ist ein schlimmer <b>Playerkiller</b> auf den Fersen?</b> Kein Sorge, einfach um die nächste Ecke gebogen, ein Formwandelspruch für Gegenstände gezaubert und schon hängen wir als unscheinbare Fackel an der Wand.<br />
<b>Die bösen menschlichen NPC´s hassen deine Rasse und möchten dir im Geschäft nichts oder nur sehr teuer etwas verkaufen?</b> Kein Problem, der Human Verwandlungszauber lässt uns als einen Vertreter der menschlichen Rasse erscheinen, der uns bei dem Händler Tor&amp;Tür öffnet. </p>
<h3>
Meister des Gruppenkampfes</h3>
<p><b>Enchanter</b> sind beliebte Gäste in Gruppen. Zwar beherrschen sie nicht solche bombastischen Nuke-Spells wie die Wizards und auch das Illusions-Pet ist nicht gerade so stark wie das der Magier oder Necromanten, doch auf dem Gebiet des indirekten Kampfes gibt es keine bessere Klasse! Ob Schwächungszauber, die ein superstarkes Monster wie eine Maus aussehen lassen oder Ablenkungsmagie, die große Trains und übermächtige Gegner plötzlich hypnotisieren: Der Enchanter kann seiner Gruppe das Leben so leicht machen, dass es vor EXPs nur so hagelt <img src='http://www.eqkodex.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>
<h3>
Meister der Magic Items</h3>
<p>Leute, die mit dem <b>Enchanter</b> nicht zurecht kommen, weil er auf den ersten Blick keine aggressiven Kampf-Sprüche beherrscht, spielen trotzdem nebenbei diese Klasse und zwar nur aus einem einzigen Grund: Dem Erstellen von <b>magischen Schmuck</b>!     <br />Magic Items werden vom Enchanter mit Hilfe von verzauberten Silber, Gold, Electrum oder Platin Barren hergestellt. Dazu kommt noch ein Edelstein und wenn der Zauber klappt, hat man schwups schon einen magischen Ring oder sonst was, dás man gewinnbringend verkaufen oder selbst anziehen kann. </p>
<h3>
Meister des Fun </h3>
<p>Ja, hört sich zwar blöde an, aber mit dem <b>Enchanter</b> hat man den meisten <b>Fun/Spell Faktor</b>. Die Zaubersprüche, die man teilweise bekommt, unterscheiden sich recht stark von den normalen Kampfzaubern der anderen Magier. So kriegt man in Level 8 z.B. einen Spell namens <b>&#8220;Bind Sight&#8221;</b> (mein momentaner Favorit). Dieser bewirkt, dass man mit den Augen seines Zieles sieht und zwar permanent und das Opfer merkt noch nicht mal was davon. Wenn dieser jetzt irgendwo hinläuft, ist man praktisch wie mit einer Kamera am Geschehen dran. Aber auch viele der <b>Verwandlungszauber</b> sind wirklich goldig: Die Verwandlung zu einem <b>Gnom</b> etwa sieht wirklich putzig aus <img src='http://www.eqkodex.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  <br />
Aber nun genug der Lobeshymnen auf den <b>Enchanter</b>. Ob der nämlich wirklich soooo toll ist, könnt ihr im nächsten Tagebuchabschnitt lesen.</p>
<h3>
[Fortsetzung folgt nächsten Mittwoch]</h3>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Everquest-Retro-Tagebuch: Tag 8 bis 14</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 09:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Everquest]]></category>
		<category><![CDATA[MMORPGs]]></category>

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		<description><![CDATA[Langsam werde ich ja richtig serientreu: Mein Everquest-Tagebuch befindet sich nun schon in der dritten Woche und noch immer kämpft sich mein armer geschundener Mönch durch die verwinkelten Gänge einer brandgefährlichen Gnollhöhle. Doch langsam zeichnet sich ab, dass ein Leben aus Tritten, Handkantenschläge und Erde fressen nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann. Prolog Früher, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>
<a class="thickbox" href="http://www.sothi.de/blog/images/EverquestRetroTagebuchTag8bis14_10FC4/eq_skel.jpg"><img alt="Everquest Tagebuch" border="0" height="303" src="http://www.sothi.de/blog/images/EverquestRetroTagebuchTag8bis14_10FC4/eq_skel_thumb.jpg" style="border-width: 0px; display: inline;" title="Everquest Tagebuch" width="590" /></a> </h3>
<p>Langsam werde ich ja richtig serientreu: Mein <strong>Everquest-Tagebuch</strong> befindet sich nun schon in der dritten Woche und noch immer kämpft sich mein armer geschundener Mönch durch die verwinkelten Gänge einer brandgefährlichen Gnollhöhle. Doch langsam zeichnet sich ab, dass ein Leben aus Tritten, Handkantenschläge und Erde fressen nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann.</p>
<h3>
Prolog</h3>
<p>Früher, in sehr grauer Vorzeit (Leser meiner <a href="http://www.sothi.de/">Mainseite</a> wissen, dass ich <strong>Everquest</strong> bereits <strong>1999</strong> zum ersten Mal betrat), war das Geschäft mit dem <strong>Mob</strong> noch um einiges schwieriger und nervenaufreibender. Aber auch deutlich spannender: Selten konnte mich ein Spiel zu solchen Wutausbrüchen treiben wie dieses, kaum ein anderes Spiel erzeugte aber auch derartige Glücksmomente.<br />
Bei <strong>Everquest</strong> lagen Freud’ und Leid’ also schon immer eng beinander und all dies verarbeitete ich Beizeiten in einem <strong>Tagebuch</strong>, das ich im Zuge meiner Account-Reaktivierung in mehreren Teilen präsentieren möchte.<br />
Anzumerken wäre vor der folgenden Lektüre noch, dass es zwischen dem <strong>Everquest</strong> von <em>damals</em> und jenem, das den Spielern <em>heute</em> zur Verfügung steht, doch deutliche Unterschiede gibt. Das gilt zwar nicht für die Begrifflichkeiten, aber wer in den EQ-Anfangstagen durch Norrath zog, konnte mit Wörtern wie Train, Pullen, Maintank, Damage Dealer, Nuken und all dem Zeug wenig anfangen. Der Grund: Viele Begriffe gab es vorher in keinem anderem Rollenspiel und erlebten in Everquest ihre Geburtsstunde.<br />
Doch nun lasset das Tagebuch beginnen, das uns zurück in jene Zeit um den <strong>April 1999</strong> führt. <br />
<span id="more-451"></span><br />
<h3>
Tag 8-10: Achter Spieltag &#8211; achter Level </h3>
<p><b>Tag 8</b> bedeutet für mich gleichzeitig Level 8. Kein schlechter Schnitt also mit einem Level/Tag. Die Werte meines <b>Monks</b> bewegen sich mittlerweile im <b>Below Average</b> bzw. <b>Average</b> Bereich und im gleichen Maße wuchs glücklicherweise mein Bankkonto. Stattliche <b>20</b> Platinum Münzen habe ich bis jetzt in der <b>Qeynos Hold</b> eingemottet und diese eiserne Reserve wird um keinen Preis der Welt angerührt. <br />
Langsam komme ich auch den <b>EQ</b> typischen Ausdrücken auf die Schliche. Wenn man jemanden <b>&#8220;TRAIN&#8221;</b> schreien hört, darf man sich auf übles gefasst machen, denn diese Bezeichnung steht für ein Monsteraufkommen, dass sich zumeist auf einen bestimmten Charakter konzentriert. Das Ganze kann man sich so vorstellen: Schlägt man etwa nichtsahnend einem herumstehenden Gnoll die Nase platt, könnte es unter Umständen sein, dass sich ein weiterer Gnoll, der in unmittelbarer Nähe des Kampfplatzes aufhält, angesprochen fühlt und ebenfalls munter auf uns eindrescht. Dabei bleibt es aber zumeist nicht, da auch dieses Monster wieder nahestehende Gnolle aktiviert etc. pp.<br />
Besonders übel ist es, wenn man den Gegner fast tot hat, dieser wegläuft und Verstärkung holt. Jedenfalls sieht es im Endeffekt so aus, dass man als Spieler von mindestens <b>4-5 Gnollen</b> umzingelt ist, die unmöglich von einem allein getötet werden können.     <br />Und jetzt kommt die Reaktion, die in einem solchen Fall die einzige Lebensrettung ist: <u><b>RENNEN</b></u>! <br />
Während man versucht, dem Rudel zu entkommen, bildet sich hinter einem quasi eine <b>&#8220;Gnoll Schlange&#8221;</b>, die eben so aussieht, wie ein Zug mit vielen Waggons. Hat man sehr viel Glück, schafft man es in die nächte Zone, in der einem die Monster nicht folgen können &#8211; in den meisten Fällen liegt unser Charakter aber tot am Boden.<br />
Naja und genau diese Trains werden mir an diesem 8. Tag zum Verhängnis. Immer, wenn ich mir einigermaßen viele Erfahrungspunkte erkämpft hatte, erwischte mich so ein verdammter <b>Train</b> und die <b>EXP Anzeige</b> verlor sich in bedrohlich tiefe Regionen. Irgendwann war die Kill-/Sterberate meines <b>Monks</b> dermaßen schlecht, dass ich ein komplettes Level verlor und mich wieder in <b>Stufe 7</b> befand. <br />
<a class="thickbox" href="http://www.sothi.de/blog/images/EverquestRetroTagebuchTag8bis14_10FC4/gnoll_train.jpg"><img alt="Everquest Gnoll Train" border="0" height="447" src="http://www.sothi.de/blog/images/EverquestRetroTagebuchTag8bis14_10FC4/gnoll_train_thumb.jpg" style="border-width: 0px; display: inline;" title="Everquest Gnoll Train" width="594" /></a> </p>
<h6>
Train to Zone!!!einself</h6>
<p>Logisch, dass da die Entmutigung sehr groß war &#8211; man stelle sich vor: in <b>3 Stunden rund 15x </b>verreckt und am Ende steht man schlechter da, als am Anfang des Spieltages. So etwas frustriert ungemein! Erfreulicherweise traf ich am nächsten Tag durch Zufall 2 Spieler, die nicht nur der deutschen Sprache mächtig waren, sondern sogar aus alten <b>Meridian 59</b> Tagen stammten. <br />
<b>TUI</b> Mitglied <b>Merkura</b> kannte ich zudem noch aus der Zeit, in der ich noch auf <b>111</b> verweilte und mit den <b>Lords of Fire</b> die Gegend unsicher machte. Nachdem wir ein bisschen Smalltalk abgehalten hatten luden mich beide ein, zusammen als Gruppe durch <b>Blackburrow</b> zu ziehen. Ich nahm gerne an und durfte feststellen: in einer <b>Gruppe</b> zu kämpfen macht nicht nur Spaß, zudem ist sie auch sehr erträglich für das <b>EXP Konto</b>. Nach ein paar Stunden verabschiedete ich mich von beiden mit der Hoffnung auf baldiges Wiedersehen und nur&nbsp; wenige Stunden später erreiche ich schließlich <b>Lvl 9</b>&#8230; hurra <img src='http://www.eqkodex.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>
Tag 11-14</h3>
<p>Langsam wird es wirklich schwer, mit diesem <b>Mönch</b> weiter aufzusteigen. Ich habe mir zwar als Ziel gesetzt, den Charakter nur noch bis Stufe<b> 10</b> zu spielen, doch auch das stellt sich als langwieriger heraus, als man es sich vorzustellen vermag. Die richtig fetten Monster connen für ihn zumeist in gelber Schrift, und die blauen Zeitgenossen geben zu wenig Punkte. Es wird also langsam Zeit, endlich mal mit einem festen Kampfpartner die Landschaft unsicher zu machen.<br />
<strong>Rippi</strong> verspricht zwar schon seit etlichen Tagen, dass er seine <b>Dunkelelfen Necromantin</b> nach <b>Quenos</b> führt, doch scheinbar macht er sich vor Angst noch in seine verschlissene Robe hehe <img src='http://www.eqkodex.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ) <br />
Jedenfalls kämpfe ich im Moment noch mit Händen und Füßen darum, die erste von 5 Blasen des Erfahrungsbarometers aufzufüllen&#8230; mühselig, mühselig, vor allem, weil mein <b>Mönch</b> die Hälfte seiner Zeit mit Rasten und dumm schauen verbringt. Es wird auch deshalb höchste Zeit mit anderen deutschsprachigen <b>EQ</b> Spielern in Kontakt zu treten und was würde sich dafür besser eignen, als eine <b>Gilde</b>? Problematisch ist halt nur eins: Jede <b>dt. Gilde</b> dieses <b>PVP Servers</b> ist berühmt-berüchtigt für ihre <b>Player-Killer Aktivitäten</b>, die vor allem der <b>ODRF auf M59 Server 111</b> (auf <b>117</b> war der<strong> </strong><a href="http://www.levelattack.de/nightmare/">Nightmare</a> glücklicherweise siegreich muhahaha) zur Genüge demonstriert hat. <br />
Trotzdem bleibt der Fakt bestehen, dass eine <b>Gilde</b> klare Vorteile hat und da ich zufälligerweise mit der guten alten <b>Heather/Seeta</b> ein interessantes Gespräch geführt habe, komme ich jetzt doch etwas ins Grübeln.<br />
Jedenfalls halte ich mir erst mal alle Möglichkeiten offen und überlege unterdessen, welche <b>Klasse Charakter Nr. 3</b> sein soll: <i>Magier, Wizard, Druide?&#8230;</i></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Everquest-Retro-Tagebuch: Tag 6 und 7</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 09:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Everquest]]></category>
		<category><![CDATA[MMORPGs]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer seit letzter Woche auf eine Fortsetzung meines Everquest-Tagebuchs hofft, bekommt heute wieder die volle Packung geliefert, denn es ist wieder Everquest-Mittwoch und all die kleinen Abenteuer aus dem Jahre ‘99 wollen doch unbedingt erzählt werden. Früher, in sehr grauer Vorzeit (Leser meiner Mainseite wissen, dass ich Everquest bereits 1999 zum ersten Mal betrat), war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="thickbox" href="http://www.sothi.de/blog/images/EverquestRetroTagebuchTag6und7_1328E/everquest.jpg"><img alt="everquest" border="0" height="268" src="http://www.sothi.de/blog/images/EverquestRetroTagebuchTag6und7_1328E/everquest_thumb.jpg" style="border: 0px currentColor; display: inline;" title="everquest" width="600" /></a> <br />
Wer seit letzter Woche auf eine Fortsetzung meines <strong>Everquest-Tagebuchs</strong> hofft, bekommt heute wieder die volle Packung geliefert, denn es ist wieder <em>Everquest-Mittwoc</em>h und all die kleinen Abenteuer aus dem Jahre ‘99 wollen doch unbedingt erzählt werden.<br />
Früher, in sehr grauer Vorzeit (Leser meiner <a href="http://www.sothi.de/">Mainseite</a> wissen, dass ich <strong>Everquest</strong> bereits <strong>1999</strong> zum ersten Mal betrat), war das Geschäft mit dem <strong>Mob</strong> noch um einiges schwieriger und nervenaufreibender. Aber auch deutlich spannender: Selten konnte mich ein Spiel zu solchen Wutausbrüchen treiben wie dieses, kaum ein anderes Spiel erzeugte aber auch derartige Glücksmomente.<br />
Bei <strong>Everquest</strong> lagen Freud’ und Leid’ also schon immer eng beinander und all dies verarbeitete ich Beizeiten in einem <strong>Tagebuch</strong>, das ich im Zuge meiner Account-Reaktivierung in mehreren Teilen präsentieren möchte.<br />
Anzumerken wäre vor der folgenden Lektüre noch, dass es zwischen dem <strong>Everquest</strong> von <em>damals</em> und jenem, das den Spielern <em>heute</em> zur Verfügung steht, doch deutliche Unterschiede gibt. So ist das Chatsystem mittlerweile komplett umgebaut; es gibt nun einige allgemeine Komfortfunktionen wie grafische Friendslisten (früher war das alles rein textuell), Zonenübergänge sind heute kein Problem mehr und Chaträume können sogar serverübergreifend gestaltet werden. Dass das Interface mittlerweile Automap und Kompass spendiert bekommen hat, veranschaulicht gut, welchen Weg das Spiel genommen hat (im Großen und Ganzen einen guten, wie ich persönlich finde).<br />
Doch nun lasset das Tagebuch beginnen, das uns zurück in jene Zeit um den <strong>April 1999</strong> führt.<br />
<span id="more-449"></span><br />
<h3>
Tag 6 &amp; 7 </h3>
<p>Jetzt war es langsam an der Zeit, sich in das berühmte <strong>Blackburrow-Dungeon</strong> zu wagen. Mir wurde von vielen Helden zugetragen, dass dies die Heimatstätte hundeähnlicher Wesen sein solle, die auf den Namen &#8220;<strong>Gnoll</strong>&#8221; hörten. Da ich mich mittlerweile einigermaßen gut orientieren konnte, fand ich die Höhlen sofort und durfte mich schon am Anfang mit einem dieser Gnolle auseinandersetzen&#8230; Uff &#8211; diese Erfahrung war nicht ohne. Zwar besiegte ich meinen Gegner, aber auch meine Energie-Anzeige war in bedenklich tiefe Regionen gerutscht. Nach einer kleinen Ruhepause wagte ich mich dann schließlich in das Kellergewölbe und sah mich Dutzenden von Monstern ausgesetzt, die allerdings von ebenso vielen Helden umlagert wurden. </p>
<p>Doch eine einsame Gestalt stand in einer Ecke und wollte von mir verprügelt werden. Voller Vorfreude lief ich in seine Richtung und begann den Fight mit einem gezielten <em>Roundkick</em>! Der Kampf verließ auch soweit gut, bis plötzlich noch zwei weitere Gnolle hinter mir auftauchten und ebenfalls kräftig auf mich einschlugen &#8212; da half nichts als flott den &#8220;<em>Mend</em>&#8221; Button zu drücken, um schnelle Heilung zu erhalten und dann das Heil in der Flucht zu suchen. Das Problem war nur, dass mein Mend-Skill so niedrig war, dass es zu gar keiner Heilung kam und in der nächsten Sekunde fand ich mich abermals tot am Boden wieder. <br />
<em>&#8220;Ok, kein Problem&#8221;</em> dachte ich mir und lief zurück zu meiner Leiche. Der Weg dorthin war nicht gerade kurz, doch irgendwann kam ich wieder an meine leblose Hülle heran und nahm die Ausrüstung wieder in meine Obhut. <br />
<a class="thickbox" href="http://www.sothi.de/blog/images/EverquestRetroTagebuchTag6und7_1328E/EQ29.jpg"><img alt="EQ29" border="0" height="446" src="http://www.sothi.de/blog/images/EverquestRetroTagebuchTag6und7_1328E/EQ29_thumb.jpg" style="border: 0px currentColor; display: inline;" title="EQ29" width="594" /></a> </p>
<h5>
Der Tod lauert überall und Scharmützel gegen einzelne Gnolle arten schnell in Rudelkämpfe aus</h5>
<p>Die nächsten Gegner wurden dann wieder Opfer meiner Handkantenschläge und die Erfahrungspunkte, die ich zuvor durch meinen Tod verloren hatte, füllten sich auf den altbekannten Stand. Wenig später jedoch das gleiche Spiel: Kampf gegen einen vermeintlichen schwächeren Gegner und schneller Tod durch schnell hinzukommende Gnoll Unterstützung. Dazu gab&#8217;s noch eine Lektion: Greift dich eine <em>Gnoll Elite</em> an, suche dein Heil SOFORT in der Flucht oder stirb.<br />
Alles in allem war dieser Tag jedoch relativ frustrierend. In den 4 Stunden, in denen ich mich in dem Dungeon aufhielt, verlor ich zeitweise sogar mein ganzes Level und wurde wieder nach Lvl 6 heruntergestuft. Irgendwann am Ende einer langen Nacht hatte ich dann glücklicherweise wenigstens eine von fünf Erfahrungsblasen in Stufe 7 voll und konnte immerhin mit einem stattlich gefüllten Bankkonto (wenn schon nicht das 8. Level erreicht worden war) mein Bett aufsuchen&#8230; </p>
<h3>
Zwischenbilanz</h3>
<p>Insgesamt habe ich bis jetzt etwas mehr als <strong>1 Woche Everquest</strong> gespielt und komme zu folgendem Ergebnis: </p>
<h3>
Positiv: </h3>
<p>
<strong>Die Grafik&#8230;</strong><br />
… ist wunderschön! Zwar kann sie sich nicht unbedingt mit 3D Hämmern wie <strong>Unreal</strong> vergleichen, aber das ist auch gar nicht nötig. Betrachtet man nämlich die anderen Rollenspiele (selbst die im Offline-Bereich), so muss man sagen, dass <strong>Everquest</strong> mit Abstand die beste Präsentation hat. Im Online Bereich ist sowieso weit und breit keine Konkurrenz zu sehen, denn das ähnlich aufgebaute <strong>Meridian 59</strong> mutet gegen die Engine von Everquest wie eine Beleidigung für&#8217;s Auge an. Einzig das für dieses Jahr angekündigte<strong> Asherons Call</strong> könnte hier eine ernsthafte Alternative bieten. <br />
<strong>Die Welt&#8230;</strong><br />
&#8230; ist RIESIG! Schon die zwei Anfangsstädte, die ich kennengelernt habe, sind für sich genommen so groß, dass es für alle Meridian 59-Städte reichen würde. Die restliche Welt besteht aus vielen vielen Gegenden, die sich mitunter stark unterscheiden. Bislang habe ich zwar nur drei Gebiete gesehen (die Gegend vor der Stadt, der winterliche Bereich um <em>Everfrost</em>, die <em>Gnoll Höhlen</em>), aber die waren schon sehr beeindruckend. <br />
<strong>Die Rassen und Klassen&#8230;</strong><br />
&#8230; heben sich wohltuend von dem Eintagsbrei ab, den die Konkurrenz zu bieten hat. Endlich hat man wirklich verschiedene Rassen, die sich auch im Aussehen total unterscheiden. Davon mal abgesehen haben sie natürlich auch unterschiedliche Eigenschaften. Dunkelelfen verfügen z.B. über eine Nachtsicht, während sich die riesigen Trolle schneller regenieren und Oger von Natur aus einen härteren Schlag besitzen und mehr aushalten.<br />
<strong>Das Rollenspiel&#8230;</strong><br />
&#8230; dass bei M59 viel zu kurz kommt, ist hier besonders ausgeprägt, da es vom Spiel schon von vornherein so vorgeben ist. Es können z.B. Dunkelelfen nicht ohne weiteres eine menschliche Stadt betreten, ohne sofort von den Wachen getötet zu werden. Man muss vorher durch Quests oder Kills beweisen, dass man der menschlichen Rasse wohl gesonnen ist. Gleiches gilt natürlich auch im umgekehrten Fall. Dieses System unterstützen so wie ich das gesehen habe auch die Spieler aktiv, indem sie vor den Städten Wache halten und Dunkelelfen sofort attackieren, wenn diese in Sichtweite kommen. <br />
<strong>Kämpfe&#8230;</strong><br />
&#8230; laufen bei <strong>Everquest</strong> in einem weit dynamischeren Stil ab. Wer Meridian 59 kennt, der weiß, wie dort die meisten Kämpfe ablaufen: Man stellt sich in eine Ecke, wird von zig Monstern umzingelt und hält dann zwei Stunden die STRG-Taste gedrückt. Langweiliger geht&#8217;s nimmer! In EQ ist man dagegen immer in Bewegung, verfolgt seine Feinde oder flieht vor einer angreifenden Überzahl. <br />
<strong>Der Preis&#8230;</strong><br />
&#8230; ist überaus fair! Wenn man mal von der teuren Anschaffung des Hauptprogramms absieht, kann man mit <strong>unter 20 DM</strong> pro Monat so lange in <strong>Everquest</strong> verweilen, wie man möchte. Obendrauf bekommt man noch satte <strong>8</strong> (!) Charakterslot zur Seite gestellt, die man wahrscheinlich selbst nach einem Jahr nicht alle genutzt hat. </p>
<h3>
Negativ: </h3>
<p>
<strong>Die Lokalisation&#8230;</strong><br />
&#8230; ist die größte Umstellung im Vergleich zu <strong>Meridian 59</strong>. Während dort lokalisierte Server an der tagesordnung sind, ist hier weder der Spielclient, noch die Server in heimischen Gefilden angelegt, sondern in den USA beheimatet. Wer Glück hat, trifft vielleicht einen deutschen Spieler oder kann sich dessen Gilde anschließen. Wer allerdings auf tiefergehende Unterhaltungen weniger Wert legt, kann sich mit dem Spiel problemlos anfreunden. <br />
<strong>Die Chatfunktion&#8230;</strong><br />
&#8230; wie oft habe ich <em>Rippi</em> schon dafür verflucht, dass er so einen verdammten Namen (<em>Hydrolyze</em>) mit zig y&#8217;s und z&#8217;s hat!!! Das an sich sowieso nicht besonders tolle Chatsystem (mittels /tell *name* kann man Personen zwar direkt ansprechen, allerdings werden keine abgekürzte Namen wie in Meri59 unterstützt und eine Reply-Funktion fehlt ebenfalls. Auch freie Tasten-Belegung oder Chat-Gruppenfunktionen sucht man leider vergebens), wird durch die US-Tastaturbelegung zusätzlich erschwert. Eigene Banner sind ebenfalls nicht drin, was einen nicht unerheblichen Teil der Persönlichkeit in Meridian ausgemacht hat. Und wenn ein Charakter von einer Zone zur anderen wechselt, verschwindet der /tell einfach, so dass EQ-Spieler mittlerweile dazu übergegangen sind, Gesprächspartner mit einem <em>“ich zone</em>” darauf aufmerksam zu machen, dass man für die nächsten Sekunden im schwarzen Loch verschwindet.<br />
<strong>Die Orientierung&#8230;</strong><br />
&#8230; ist die GRÖßTE Frechheit, die man in einem Rollenspiel im Jahre &#8217;99 erwarten kann. Weder eine komfortable <strong>Automap-Funktion</strong> wie in Meri59, noch ein Kompass oder sonstiges in dieser Hinsicht erleichtert einem das Leben. Zwar gibt einen Skill namens <em>Sense Heading</em>, der einem die Richtung anzeigt, doch bis dieser wirklich mal so hoch ist, dass er richtig funktioniert, kennt man die Karten wohl schon auswendig. Vor allem Newbies trifft dieses Problem sehr hart, da man seine Leiche in den seltensten Fällen findet, wenn man draußen in der Wildnis krepiert. <br />
<a class="thickbox" href="http://www.sothi.de/blog/images/EverquestRetroTagebuchTag6und7_1328E/everquest_sitting.jpg"><img alt="everquest_sitting" border="0" height="447" src="http://www.sothi.de/blog/images/EverquestRetroTagebuchTag6und7_1328E/everquest_sitting_thumb.jpg" style="border: 0px currentColor; display: inline;" title="everquest_sitting" width="594" /></a> </p>
<h5>
Ausgesessen: Solo steigt der Lebenspunktebalken nur durch gut ausgeprägtes Sitzfleisch.</h5>
<p><strong>Das Task- Problem&#8230;</strong><br />
&#8230; es ist mir schier unverständlich, wieso es bei <strong>Everquest</strong> nicht möglich ist, das Fenster zu minimieren oder in einen anderen Task zu wechseln. So ist es nicht machbar, in <strong>ICQ</strong> eine Message zu schreiben, ohne das EQ abstürzt. Mal eben eine Seite absurfen ist auch nicht möglich, so dass der Trend zum Zweitcomputer durch das Spiel enorme Bedeutung gewinnt. </p>
<h3>
Weiter im Text</h3>
<p><strong>Everquest</strong> artet in höheren Stufen immer mehr zu einer Geduldsprobe aus. Mittlerweile hat mein Monk stattliche 8 Level erreicht und es wird immer schwerer, ein Monster zu finden, das nicht unbesiegbar, aber trotzdem auch nicht SO leicht ist, dass ich keine Erfahrungspunkte mehr dafür bekomme. <br />
Langsam wird also das groupen notwendig werden, um solche fiesen Monster wie die <em>Gnoll Guardsmen</em> oder gar <em>Gnoll Elites</em> zur Strecke zu bringen (bislang mach ich das genaue Gegenteil davon &#8211; nämlich rennen <img src='http://www.eqkodex.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  <br />
Im Moment halte ich mich noch immer im <strong>Blackburrow Dungeon</strong> auf, welches in meinen Augen die perfekte Möglichkeit darstellt, um seinen Char in höhere Level zu transportieren&#8230; allerdings hat jede Medaille auch ihre Schattenseiten&#8230; </p>
<h3>
[Fortsetzung folgt nächsten Mittwoch]</h3>
]]></content:encoded>
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		<title>Everquest-Retro-Tagebuch: Tag 1 bis 5</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 09:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Everquest]]></category>
		<category><![CDATA[MMORPGs]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer mich emsig auf Twitter verfolgt, weiß es ohnehin schon: Meine Everquest-Viertkarriere ist seit meiner Rückkehr vor wenigen Tage in vollem Gange. Täglich erfreue ich mich an dem süchtig machenden diiing und biing-Sound neue erworbener Level und AA-Points, die mir geradezu zuzufliegen scheinen. Doch das war nicht immer so. Früher, in sehr grauer Vorzeit (Leser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="thickbox" href="http://www.sothi.de/blog/images/8e786e810044_134E3/sentenza.jpg"><img alt="sentenza" border="0" height="294" src="http://www.sothi.de/blog/images/8e786e810044_134E3/sentenza_thumb.jpg" style="border-width: 0px; display: inline;" title="sentenza" width="590" /></a> <br />
Wer mich emsig auf <a href="http://twitter.com/#!/Sothilein">Twitter</a> verfolgt, weiß es ohnehin schon: Meine <strong>Everquest-Viertkarriere</strong> ist seit meiner Rückkehr vor wenigen Tage in vollem Gange. Täglich erfreue ich mich an dem süchtig machenden <em>diiing</em> und <em>biing</em>-Sound neue erworbener Level und AA-Points, die mir geradezu zuzufliegen scheinen.<br />
Doch das war nicht immer so. Früher, in sehr grauer Vorzeit (Leser meiner <a href="http://www.sothi.de/">Mainseite</a> wissen, dass ich <strong>Everquest</strong> bereits <strong>1999</strong> zum ersten Mal betrag), war das Geschäft mit Mob noch um einiges schwieriger und nervenaufreibender. Aber auch deutlich spannender: Selten konnte mich ein Spiel zu solchen Wutausbrüchen treiben wie dieses, kaum ein anderes Spiel erzeugte aber auch derartige Glücksmomente.<br />
Bei <strong>Everquest</strong> lagen Freud’ und Leid’ also schon immer eng beinander und all dies verarbeitete ich Beizeiten in einem <strong>Tagebuch</strong>, das ich euch zu Ehren meiner Reaktivierung in mehreren Teilen präsentieren möchte: Jeden Mittwoch, nennt es meinetwegen der <em>Everquest-Tagebuch-Mittwoch</em>, stelle ich einen Auszug aus diesem Journal vor – völlig ungeschminkt und genauso unschuldig wie ich die Situation damals eben empfunden habe.</p>
<h3>
Früher war alles härter</h3>
<p>Anzumerken wäre grundsätzlich noch, dass es zwischen dem <strong>Everquest</strong> von <em>damals</em> und jenem, das den Spielern <em>heute</em> zur Verfügung steht, doch deutliche Unterschiede gibt. <br />
So verlor man in den Anfangstagen nach jedem seiner Tode die komplette Ausrüstung und musste diese mühevoll aus zum Teil sehr gefährlichen Dungeons bergen. Die Welt war zudem riesig groß und die einzige Möglichkeit, auf bestimmte Kontinente zu gelangen, war entweder der Weg zu Fuß und per Schiffsfahrt – ein überaus langwieriger Prozess. Schneller ging es per <em>Druide</em> oder <em>Wizard</em> – aber die Jungs machten natürlich aus dieser Not ein Geschäft und verlangten horrende Preise. In der heutigen Zeit gibt es quasi zu jedem wichtigen Ort einen Teleporterstein, der eben jene Klassenteleports fast schon wieder obsolet macht. <br />
Wer das Pech hatte, zu oft zu sterben, verlor neben seinen EXPs eventuell noch sein Level und damit dummerweise sogar die Möglichkeit, bestimmte Zaubersprüche zu verwenden – das ist allerdings auch heute noch so. Wer sich verlief, hatte einfach Pech, denn Automap gab es damals nicht (heute schon) und da der Spieler nicht einmal die ungefähre Himmelsrichtung ermitteln konnte, ohne vorher kräftig den Skill <em>Sense Heading</em> geübt zu haben, lief man in großen Gebieten auch gerne mal im Kreis.<br />
Wer die folgenden Zeilen liest, sollte also stets im Hinterkopf behalten: So schwierig und unhandlich <strong>Everquest</strong> im Vergleich zu Casual-MMORPGs wie WoW und Co. auch wirken mag, so ist das doch alles Kindergeburtstag im Vergleich zu dem, was die Spieler damals erleiden und erarbeiten mussten. Eben echtes <strong>Hardcore-Gaming</strong> <img src='http://www.eqkodex.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> <br />
Also lasset das Tagebuch beginnen, das uns zurück in jene Zeit um den <strong>April 1999</strong> führt.<br />
<span id="more-446"></span><br />
<h3>
Der Beginn&#8230;</h3>
<p>
Die Umstände, die mich zu <b>Everquest</b> führten, sind schnell erzählt: Als grausamer Todesritter <b>Lord Soth</b> lebte ich etliche Monate in den Gefilden von <b>Meridian 59</b>, um dort ein beschauliches Leben als Player-Killer-verfolgender Hunter zu führen. Im Kreise meiner <a href="http://www.levelattack.de/nightmare/">Nightmare</a><strong>-</strong>Gildenbrüder führten ich so manche glorreiche Schlacht und ernteten Ruhm&amp;Reichtum.     </p>
<p>Doch irgendwann setzte der große Exodus ein: Viele geliebte Freunde und verhasste Feinde verließen meine Welt und setzten sich einer neuen Herausforderung aus: <b>Everquest</b>. Mehr oder weniger glückliche Umstände verschlugen wenig später auch meinen mächtigen Waffenbruder <strong>Rippi</strong> in die neue Welt <em>Norrath</em> und da wir in der Vergangenheit Glück als auch Leid miteinander teilten, war es keine Frage, dass ich ihm bald folgen würde.     <br />&nbsp; <br />Der erste Schritt in die Welt von <b>Everquest</b> war ohne Zweifel ein finanziell recht schmerzlicher: Es musste die Software besorgt werden, die anders als bei <b>Meridian 59</b> nicht umsonst auf einer Cover CD prangte, sondern vielmehr für teures Geld erkauft werden wollte. Da ich mir sagen ließ, dass ein Versandhändler namens <a href="http://www.pcfun.de/">PC Fun</a> dieses Spiel vertreiben würde, surfte ich also mal dessen Seite an und bestellte mir für fast schon unverschämte 120 DM (plus Porto!) das Teil online (in den USA kostet das gleiche Produkt übrigens nur 40-45$).     <br />&nbsp; <br />Überrascht durfte ich bereits am nächsten Tag feststellen, dass bei mir der Postbote 3x klingelte und ich ein Päckchen in die Hand gedrückt bekam, welches eine selten schöne Packung mit toller Landkarte und einem schönen Handbuch enthielt. Da man naaaatürlich neugieriger Natur ist, war der nächstfolgende Druck zum Power Knopf des Computers eine logische Konsequenz und als dann das alte Win95 dann endlich hochgefahren war, ging es ans installieren. </p>
<h3>
Tag 1</h3>
<p>Mein erster Schritt war das <b>EQ Tutorial</b>, welches mir schon recht gute Tipps gab und mir einen ersten Eindruck der genialen Grafik dieses Games vermittelte. Endlich im richtigen Spiel angekommen, durfte ich mir erst den eher schwächlichen Vorspann anschauen und dann ins Abenteuerleben einsteigen. Glücklicherweise hatte ich mir schon etwas Basiswissen auf den recht gut gemachten <a href="http://eq.mystics.de/">Mystics Seiten</a> zu <b>Everquest</b> angeeignet, so dass ich der Meinung war, dass ein <b>Monk</b> genau die richtige Einsteigerklasse für Anfänger sein müsse.     </p>
<p>So gewappnet erwartete mich also die <b>Serverauswahlliste</b> von <b>Everquest</b>, welche mich doch ziemlich überraschte: So auf den ersten Blick zählte ich weit über ein Dutzend Server, die fast alle über <b>1000</b> Mitspieler hatten&#8230; eine stattliche Anzahl, wenn man sie mal mit den spärlichen Besucherzahlen von 20-30 Spielern auf <b>Server 117 der meridianischen Welt</b> verglich. Da sich Rippi scheinbar für eine Laufbahn der beinharten Art entschieden hatte &#8211; sprich: gleich zu Anfang <b>PvP</b>, mußte ich mich notgedrungen auch für den <b>PvP Server</b> (den übrigens einzigen in der Auswahlliste) entscheiden: <strong>Rallos Zek</strong>. Und dann erschien endlich der Auswahlscreen für meinen Charakter:     </p>
<p>Leider gefiel mir schon gleich zu Anfang nicht, dass ich meinen geliebten <b>Lord Soth</b> als Namen nicht weiter benutzen durfte, da <b>EQ</b> leider keine zweiteilige Namen unterstützt&#8230;. Tja, Pech gehabt&#8230; Ich entschied mich also wie gesagt für den <b>Mönch</b>, wählte ein schickes Gesicht und verteilte willkürlich die Bonuspunkte auf meinen Charaktereigenschaften. Dann wählte ich noch die <b>Gottheit</b> und den <b>Anfangsort</b> und begann als <i><b>&#8220;Patryn&#8221;</b></i><b></b> ein völlig neues Leben.     </p>
<p>Als ich schließlich in der Menschenstadt <b>Freeport</b> ankam, irrte ich erst ein Mal durch die Stadt und versuchte die Geschehnisse um mich herum zu begreifen.     </p>
<p><a class="thickbox" href="http://www.sothi.de/blog/images/8e786e810044_134E3/EQ1.jpg"><img alt="EQ1" border="0" height="446" src="http://www.sothi.de/blog/images/8e786e810044_134E3/EQ1_thumb.jpg" style="border-width: 0px; display: inline;" title="EQ1" width="594" /></a> </p>
<h5>
Stunde 0 in Everquest: Der Verzweiflung nahe.</h5>
<p>Da liefen haufenweise Charaktere im Eiltempo an mir vorbei&#8230; es gab zum einen Typen mit blauen Namen, die man sofort als <b>NPC&#8217;s</b> enttarnen konnte und zum anderen rot gefärbte Charaktere, die ich schon allein aufgrund ihrer Schnelligkeit als normale Spieler einstufte. Naja, was soll man jetzt also machen so einsam und allein. Irgendwann hatte ich mal gelesen, dass ich unbedingt meine Gilde aufsuchen sollte, um Ausrüstung und Erfahrungspunkte zu erlangen. Gesagt &#8211; getan!     </p>
<p><b>Oder doch nicht?</b> Zwar erwies sich die Gildenschriftrolle als recht aufschlussreich, da sie ungefähr beschrieb, wo meine Gilde sich befand, aber trotzdem irrte ich mindestens eine geschlagene Stunde umher, bis ich endlich auf den glorreichen Gedanken kam, mir mal die Anleitung zur Brust zu nehmen, auf der ja einige Stadtkarten abgebildet waren.     </p>
<p>Letztendlich fand ich auch meine <b>Gilde</b>, gab die Rolle ab und war endlich ein vollwertiges Mitglied der bescheidenen <b>Mönche</b> (das Wort Bettelmönch möchte ich in diesem Zusammenhang bitte schön überhört haben!). Ausgerüstet mit Nahrung, Wasser und einem verwaschenen Hemd erblickte ich dann eine weitere Stunde später endlich den Ausgang der Stadt <b>Freeport</b>. Hier herrschte bereits reges Treiben! Ein großes Aufgebot an <b>Ratten, Schlangen, Fledermäusen</b> und <b>riesigen Insekten</b> wurde pausenlos von anderen Mitspielern dezimiert. Ich wollte natürlich nicht untätig rumstehen und dreschte auf das nächstbeste Monster ein. Und das ging meiner Meinung nach erstaunlich gut, so dass ich schon nach kurzer Zeit eine Meldung bekam, die mich mit <b>Level 2</b> auswies. Zwischendurch hatten sich immer mal ein paar Werte wie <b>&#8220;Hand zu Hand Kampf&#8221;</b> oder <b>&#8220;Abwehr&#8221;</b> gesteigert und ich war frohen Mutes, dass ich in kürzester Zeit zu einem stattlichen Kämpfer heranwachsen würde. </p>
<h3>
Tag 2-5: Meridian oder Everquest?</h3>
<p>Leider war ich auch sehr unachtsam und legte mich in den darauffolgenden Tagen desöfteren mit Monstern an, deren Einschätzung über die &#8220;C&#8221; Taste eigentlich von einem Kampf abriet. Immer, wenn irgendetwas gelbes oder rotes als Meldung erschien, war eigentlich Vorsicht geboten &#8211; doch das darauf achtete ich wenig. Kein Wunder also, dass mein Mönch immer häufiger ins Gras biss und auch öfter mal die Bekanntschaft mit einem <b>Player Killer </b>machte.     </p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt war ich auch noch nicht sonderlich von den Qualitäten dieses Spiels überzeugt. Sicher, es bot eine Grafik, die man bis dato noch bei keinem anderen Onlinerollenspiel gesehen hatte. Vor allem die Lichteffekte der Zaubersprüche sind ein wahrer Augenschmaus und doch macht allein grafische Finesse natürlich noch kein gutes Spiel aus. Da mir vor allem die Gespräche fehlten, war die Aufteilung zwischen <b>Meridian 59</b> und <b>Everquest</b> etwa <b>70:30</b>. Die große Wende kam dann aber mit dem neuen <b>M59 Update Dark Auspices</b>, welches das Spiel eher schlechter als besser machte. Inzwischen bin ich deshalb in <b>Meri</b> so gut wie nicht mehr zu sehen und konzentriere mich lieber auf eine ruhmreiche Karriere in <b>EQ</b> <img src='http://www.eqkodex.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />      </p>
<p><i>Doch weiter im Text&#8230;</i>     <br />Irgendwann in <b>Lvl 4</b> angekommen stellte ich fest, das mein <b>Charakter</b> zum einen weder die richtigen Startwerte hatte und zum anderen meine gesamten Trainingseinheiten, die ich in den <b>&#8220;1 HandBlunt&#8221;</b> gesteckt hatte, völlig fehl investiert gewesen waren. Immerhin hatte ich schon ein wenig Geld und vor allem schon etwas an Erfahrung gesammelt. Ich hatte herausgefunden, welche die leichteren&amp;schwierigeren Monster waren, wusste um lukrative Reagenzien und hatte mich grundlegend mit der Steuerung vertraut gemacht. Es wurde also Zeit, diesen Probecharakter beiseite zu lassen und sich um eine richtige Spielfigur zu kümmern. Die entscheidende Frage war: Wieder <b>Mönch</b> oder doch ein <b>Magier</b>? Letztendlich schwing das Pendel doch in Richtung <b>Mönch</b> und das aus zwei Gründen:     </p>
<p><i>a) Ich kannte den <b>Mönch</b> schon recht gut       <br />b) Da <b>Mönche</b> wenig Ausrüstung brauchen und Magier teure Spells kaufen müssen, ist dieser Charakter der ideale Kontofüller, mit dem man später einen <b>Zauberer</b> finanzieren kann.       </i>    <br />Diesmal jedoch informierte ich mich auf diversen Seiten, druckte mir etliche Texte aus und verteile dann schließlich die Charakterwerte so, dass sie mich auch weiterbrachten. Diesmal wählte ich keine Gottheit und gab meiner neuen Schöpfung den Namen <b><i>Sentenca</i></b>. Zur Abwechslung landete ich diesmal in <b>Quenos</b>. Diese Stadt war, obwohl ich sie vorher noch nie gesehen hatte, sehr viel einfacher aufgebaut und es dauerte nicht lange, bis ich den Standort der <b>Bank</b>, der hiesigen <b>Monk Gilde</b> und des <b>Ausgangstores</b> gefunden und gemerkt hatte. <br />
<a class="thickbox" href="http://www.sothi.de/blog/images/8e786e810044_134E3/EQ10.jpg"><img alt="EQ10" border="0" height="447" src="http://www.sothi.de/blog/images/8e786e810044_134E3/EQ10_thumb.jpg" style="border-width: 0px; display: inline;" title="EQ10" width="594" /></a> </p>
<h5>
Das alte Everquest-Interface war etwas starr und beengt, besaß aber Charme.</h5>
<p>Hier versuchte ich dann mein Glück wieder an zahlreichen Monstern, die im großen und ganzen denen glichen, die ich schon vor <b>Freeport</b> erlegt hatte. Ich muss zugeben, dass es schon ein Weilchen dauerte, bis ich wieder auf <b>Level 4</b> angelangt war, aber die Mühe war es wert: Neben den besseren Werten auf <b>AC, ATTACK</b> und <b>HPs</b> war mein Kontostand im gleichen Maße beträchtlich angestiegen und ein Zustand des Wagemutes überkam mich:     </p>
<p>Warum nicht mal in eine Nebenkarte schlendern, um dort für stärkere Monster auch mehr <b>EXPs</b> zu bekommen? Also machte ich mich auf, um die <b></b>zu besuchen &#8211; ein fataler Fehler!     <br />Viele die etwas stärkeren Monster waren mir hier überlegen und so endeten einige Versuche mit dem Gesicht im Gras. Das schlimmste dabei war vor allem die endlose Größe der Gegend, die ich <b>ohne Kompass</b> und <b>Landkarte</b> kaum überblicken konnte. So manches Mal geriet deshalb die Suche nach meinem Körper zu einer &#8220;Unendlichen Geschichte&#8221;. Trotzdem gab ich natürlich nicht auf und so durfte ich mich dann doch irgendwann über mein siebtes Level freuen.</p>
<h3>
[Fortsetzung folgt nächsten Mittwoch]</h3>
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		<title>Everquest-Reaktivierung</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 09:15:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zu Ehren des House of Thule-Release, der 17. Erweiterung zu Everquest, reaktiviert Sony bis Montag Abend alle derzeit brach liegenden EQ-Accounts – samt und sonders. Da kribbelt es mir schon sehr in den Fingern – mein letzter Besuch im einzig wahren Norrath ist immerhin schon zwei Jahre her und hat mir wie so oft große [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="thickbox" href="http://www.sothi.de/blog/images/EverquestReaktivierung_B04A/sothi_everquest.jpg"><img alt="sothi_everquest" border="0" height="271" src="http://www.sothi.de/blog/images/EverquestReaktivierung_B04A/sothi_everquest_thumb.jpg" style="border: 0px currentColor; display: inline;" title="sothi_everquest" width="590" /></a> <br />
Zu Ehren des <a href="http://blog.sothi.de/2010/09/unendliche-geschichte-everquest-add-on.html">House of Thule-Release</a>, der 17. Erweiterung zu <strong>Everquest</strong>, reaktiviert Sony bis <strong>Montag Abend</strong> alle derzeit brach liegenden EQ-Accounts – samt und sonders. Da kribbelt es mir schon sehr in den Fingern – mein letzter Besuch im einzig wahren Norrath ist immerhin schon <a href="http://blog.sothi.de/2008/08/everquest-alte-liebe-rostet-nicht.html">zwei Jahre her</a> und hat mir wie so oft große Freude bereitet.<br />
Um die Entscheidung noch schmackhafter zu machen, hat Sony noch ein bisschen drauf gepackt: <strong>Doppelte XP</strong> und <strong>erhöhte Spawnrate</strong> von Bossmobs. Zusätzlich soll es einen ordentlichen Faction-Boost (Ruf) geben.<br />
ich bin grad’ hin- und hergerissen – zumal ich eigentlich noch eine ausgiebige Partie Civilization 5 spielen wollte, ein Ausflug in die schöne Nürnberger Innenstadt angedacht war (es gibt wieder 20% bei Saturn, harhar!) und der eine oder andere Artikel noch geschrieben werden müsste.<br />
Wie ich mich entschieden habe, gebe ich dann live über <a href="http://twitter.com/Sothilein">Twitter</a> bekannt <img src='http://www.eqkodex.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Unendliche Geschichte: Everquest Add On 17 &#8211; House of Thule</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 09:13:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Everquest]]></category>
		<category><![CDATA[MMORPGs]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich Everquest (1) erwähne, schwingt stets ein Alte Liebe rostet nicht im Unterton mit. Egal wie antik das Game auch sein mag, egal wie bescheiden es mittlerweile aussieht: Für die alte Dame, oder vielmehr: Die Grande Dame der MMORPGs, habe ich nichts als Wohlwollen übrig. Und dass sich das Urgestein nach weit über 10 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich <strong>Everquest </strong>(1) erwähne, schwingt stets ein <a href="http://blog.sothi.de/2008/08/everquest-alte-liebe-rostet-nicht.html" target="_blank">Alte Liebe rostet nicht</a> im Unterton mit. <br />
Egal wie antik das Game auch sein mag, egal wie bescheiden es mittlerweile aussieht: Für die alte Dame, oder vielmehr: Die Grande Dame der MMORPGs, habe ich nichts als Wohlwollen übrig. Und dass sich das Urgestein nach weit über 10 Jahren noch recht wacker hält, beweist nicht zuletzt der nicht enden wollende Strom an frischen Expansions. <br />
In diesem Fall sind wir schon bei Add On Nummero <strong>17</strong> (!), das am 12. Oktober erscheinen wird. Der Titel: <strong>House of Thule</strong> (hat sicherlich was mit <em>Cazic Thule</em>, dem alten Echsengott zu tun). <br />
<object height="362" width="600"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/E8bTaVOw8z8?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param>
<embed src="http://www.youtube.com/v/E8bTaVOw8z8?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="362"></embed></object></p>
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